Freitag - 2. Oktober 2015

Bayer CropScience veranstaltet Symposium zu Unkrautresistenzen in Paris:

Wissenstransfer, Kooperation und Innovation sind entscheidend im weltweiten Kampf gegen Unkrautresistenzen

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Bayer CropScience CEO Liam Condon auf dem Weed Resistance Symposium in Paris: Die Wissenschaft spielt eine wichtige Rolle für die Zukunft der Landwirtschaft.

Monheim/Paris, 2. Oktober 2015 – Das von Bayer ausgerichtete Weed Resistance Global Symposium, das vom 30. September bis 2. Oktober in Paris stattfand, bot den mehr als 200 Teilnehmern aus 26 Ländern eine einzigartige Plattform, um sich über die Problematik herbizidresistenter Unkräuter auszutauschen.

„Weltweit zunehmende Unkrautresistenzen sind eine gewaltige Herausforderung, die ein Unternehmen allein nicht bewältigen kann. Das Problem lässt sich nur mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz lösen, der auf Wissenstransfer, Kooperation und Innovation basiert“, erklärte Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience, in seiner Präsentation. „Aus diesem Grund betreiben wir Kooperationen mit führenden Wissenschaftlern und Institutionen, mit denen wir gemeinsam neue Lösungen entwickeln wollen, um Landwirten weltweit im Kampf gegen herbizidresistente Unkräuter zu unterstützen.“

„Unkrautresistenzen lassen sich langfristig nur durch eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze bekämpfen. Aber Vielfalt braucht auch Kommunikation“, meinte Professor Stephen Powles, Leiter der australischen Initiative zur Bekämpfung von Herbizidresistenzen. „Um Erzeuger, Industrie und Wissenschaft zusammenzubringen, braucht es sowohl herkömmliche als auch neue Arten der Interaktion.“ In seinem Vortrag regte Powles die Zuhörer an, stärker auf Live-Events, soziale Medien und andere Kommunikationskanäle zu setzen, um die Menschen zum Umdenken zu bewegen.

Unkräuter stellen eine Gefahr für Landwirte rund um den Globus dar. Als ein Hauptfaktor für Ernteverluste weltweit verursachen Unkräuter Landwirten hohe Kosten. Und die Anzahl herbizidresistenter Unkräuter nimmt rasant zu: Trotz der heutzutage verfügbaren Mittel zur Unkrautbekämpfung vernichten Unkräuter so viele Nahrungsmittel, dass eine Milliarde Menschen davon leben könnte.

„Die Wissenschaft spielt eine wichtige Rolle für die Zukunft der Landwirtschaft. Um auch zukünftig Innovationen zu ermöglichen, müssen wir stärker in Forschung und Entwicklung investieren“, fügte Liam Condon hinzu. „2015 wird Bayer CropScience mehr als eine Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Im Mittelpunkt steht dabei unser integrierter Werkzeugkasten, der chemische und biologische Pflanzenschutzmittel mit modernen Züchtungsverfahren und der Erforschung von Pflanzeneigenschaften kombiniert.“ Das Unternehmen will in den kommenden Jahren 9 bis 10 Prozent seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung investieren.

Das Symposium bot den Teilnehmern ein Forum, in dem sie sich über praktische Lösungen der integrierten Unkrautbekämpfung austauschen konnten. 48 Experten aus aller Welt – Erzeuger, Berater, Wissenschaftler sowie Forscher aus der Industrie – gewährten Einblicke in die weltweite Entwicklung von Unkrautresistenzen, ihren Einfluss auf die Landwirtschaft, aktuelle und künftige Probleme, Lösungsansätze und neueste Forschungsergebnisse.

Einen Überblick über alle Live-Tweets, Posts und Videos finden Sie auf unserer Live-Event-Seite: http://www.weed-resistance-symposium.bayer.com/Live-Event.aspx

Bayer lanciert Programm für integriertes Unkrautmanagement

Auf dem Weed Resistance Symposium in Paris gab Bayer den offiziellen Startschuss für sein Programm zum integrierten Unkrautmanagement (Integrated Weed Management, IWM). Das Programm vereint drei Herangehensweisen, mit denen die Produktivität landwirtschaftlicher Betriebe erhöht und die Nahrungsmittelversorgung langfristig gesichert werden soll: Es bietet erstens passgenaue Lösungen zur Unkrautbekämpfung mithilfe von innovativem Saatgut, modernen Pflanzenschutzmitteln und Serviceleistungen. Zweitens werden Best-Management-Praktiken in lokalen Initiativen gefördert, und drittens setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Innovation und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Letzteres zeigt sich auch in zahlreichen Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

„Mit unseren IWM-Strategien wollen wir den Unkrautdruck auf ein akzeptables Niveau senken, damit Herbizide wieder ihre volle Wirkung entfalten können und sich dadurch der Selektionsdruck, durch den Resistenzen entstehen, verringert“, erklärte Christine Brunel-Ligneau, die das IWM-Programm von Bayer leitet. „Wir müssen Landwirten einen Anreiz bieten, die Effektivität von Herbizidtechnologien zu erhalten – durch den wechselnden Einsatz verschiedener Pflanzenschutzmittel und -verfahren und die Kombination mit nicht-chemischen Methoden wie Fruchtfolgen und Bodenbearbeitung, um der Entwicklung von Resistenzen entgegenzuwirken.“

Weitere Informationen zum IWM-Programm von Bayer finden Sie hier:
http://www.cropscience.bayer.com/en/Commitment/Integrated-Weed-Management.aspx

Globales Kompetenzzentrum für Unkrautresistenzen

Ein Grundpfeiler des wissenschaftlichen Ansatzes von Bayer für ein integriertes Unkrautmanagement ist das Weed Resistance Competence Center (WRCC) in Frankfurt, an dem die Aktivitäten des Unternehmens auf dem Gebiet der Herbizidforschung gebündelt sind.

„Das Weed Resistance Competence Center ist das Rückgrat unseres IWM-Programms“, erklärt Harry Strek, Leiter des Kompetenzzentrums. „Wir verfolgen bei allen unseren Forschungsaktivitäten zur Unkrautbekämpfung einen ganzheitlichen, zukunftsorientierten Ansatz und wollen weltweit neue Diagnose-Tests, Herbizide mit neuen Wirkmechanismen und eine größere Auswahl an leistungsfähigen Pflanzeneigenschaften mit Herbizidtoleranz anbieten – gebündelt in einem nachhaltigen Programm“.

Eine virtuelle Führung durch das Kompetenzzentrum finden Sie bei unserem Bigger Picture: http://wrcc.thebiggerpicture.bayer.com/

Mehr über die Aktivitäten von Bayer im Weed Resistance Competence Center erfahren Sie in einem Artikel in Farming’s Future, das auch ein Video mit Stephen Powles enthält:
http://www.cropscience.bayer.com/en/Magazine/Fighting-Global-Weed-Resistance.aspx

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 9,494 Milliarden Euro im Jahr 2014 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf chemischer und biologischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 23.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG