Mittwoch - 22. April 2015

Weniger Schichten, schnellere Aushärtung

Wirtschaftliche und flexible Beschichtung mit Polyaspartic-Lacken

Einsatz im Korrosionsschutz und in Bauanwendungen / PASQUICK wird neue Dachmarke für Polyaspartic-Technologie von MaterialScience
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Nürnberg, 22. April 2015 – Polyaspartic-Beschichtungen eignen sich für eine besonders wirtschaftliche Lackierung verschiedener Untergründe. Gegenüber konventionellen Systemen können dabei oft Lackschichten eingespart werden, und die Aushärtung erfolgt schnell. Bayer MaterialScience hat jetzt die Tür zu weiteren, vielversprechenden Möglichkeiten aufgestoßen. Anlässlich der European Coatings Show vom 21. bis 23. April 2015 führt das Unternehmen für seine Polyaspartic-Technologie die neue Dachmarke PASQUICK ein. Sie steht für innovative Lösungen für Beschichtungen im Korrosionsschutz und in Bauanwendungen.

Die Anzahl der Beschichtungsschritte kann reduziert werden, und somit lassen sich bei der Applikation Zeit und Arbeitskosten einsparen. Auftragnehmer gewinnen mehr Flexibilität und können auch enge Zeitvorgaben für die Fertigstellung erfüllen. Und sie haben die Möglichkeit, eine größere Zahl von Projekten im gleichen Zeitraum zu bearbeiten.

Durch die verbesserte Wirtschaftlichkeit können Lackhersteller größere Mengen an Polyaspartic-Beschichtungen verkaufen und sich gleichzeitig mit diesen hocheffizienten Systemen im Markt positionieren. Die PASQUICK Technologie ist deshalb ein gutes Beispiel für kundenorientierte Entwicklungen entsprechend dem Motto „Inventing for you“ des Bereichs Lacke, Klebstoffe, Spezialitäten von Bayer MaterialScience.

Neuer Härter für flexible Bodenbeschichtungen
Um alle genannten Anforderungen abzudecken, hat Bayer MaterialScience den neuen Härter Desmodur® E 2863 XP mit sehr niedriger Viskosität entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit diesem Härter lassen sich nun auch flexible lösemittelfreie Bodenbeschichtungen formulieren. Neben dem Einsatz in Außenbereichen sind sie auch für geruchlose Komfort- und Sportböden in Innenräumen geeignet.

Aufgrund der schnellen Aushärtung kann der Handwerker innerhalb eines Tages mehrere Schichten solcher Polyaspartic-Beschichtungen mit einer Standardausrüstung auftragen. Die Topfzeit wurde gegenüber bisherigen Polyaspartic-Systemen verlängert, wodurch die Applikation unter einem geringeren Zeitdruck erfolgt. Sie findet ohne größeren Aufwand bei Raumtemperatur statt, und der Boden kann bereits nach wenigen Stunden wieder betreten werden. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten auf der Baustelle gering halten und Kosten einsparen.

Erhöhte Produktivität im Korrosionsschutz
Im Vergleich zu konventionellen Beschichtungen ermöglichen die PASQUICK Polyaspartic-Systeme eine Reduzierung der Aushärtungsdauer von 18 bis 24 Stunden auf nur noch 6 bis 8 Stunden. Die Produktivität wird also um das 2-3fache gesteigert. Gegenüber den bisherigen drei Lackschichten ist der Lackaufbau nun auf Grundierung und Decklack beschränkt. Die Gesamtschichtdicke ist dabei unverändert hoch, um einen guten Korrosionsschutz zu gewährleisten.

Auch die Auftraggeber profitieren von den niedrigeren Kosten – beim gesamten Lackierprozess können sie rund 5 bis 10 Prozent Einsparungen erzielen. Polyaspartic-Korrosionsschutzlacke erfüllen alle Anforderungen der ISO 12944.

Langjährige Erfahrung mit Polyaspartics
Bereits seit 15 Jahren haben sich Polyaspartic-Beschichtungen auf Basis von Bayer-Rohstoffen im Korrosionsschutz von Windkraftanlagen, Brücken, Industrieanlagen, Land- und Baumaschinen sowie als Bodenbeschichtungen bewährt. Führende Lackhersteller haben die Systeme in ihrem Portfolio und setzen auf die Kompetenz von MaterialScience. Die zunehmende Verbreitung führt inzwischen dazu, dass sich Industrie-Standards in Richtung dieser Technologie entwickeln.

Für den Bereich der Bodenbeschichtung ließ die Technologie allerdings hinsichtlich der Applikation und Wirtschaftlichkeit bisher noch Wünsche offen. Die neuen Polyaspartic-Rohstoffe erweitern die Möglichkeiten und bieten ein Eigenschaftsprofil, das einzigartig und vorteilhaft gegenüber anderen Systemen ist.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2014 rund 14.200 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com und www.bayercoatings.de.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG