Montag - 14. Juli 2014

Schüler für Berufe in der Chemischen Industrie begeistern:

Unterricht zwischen Rohren und Kesseln

Bayer-Betrieb in Dormagen besonders engagiert bei Nachwuchsförderung
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Der Chemie-Leistungskurs des Gymnasiums Thomaeum aus Kempen bei seinem Besuch in der TDA-Produktionsanlage im Chempark Dormagen. Betriebsleiter Dr. Stefan Westernacher (links im Bild) führte die Schülergruppe und die beiden Lehrer durch den Betrieb von Bayer MaterialScience.

Dormagen, 14. Juli 2014 – Raus aus dem Klassenzimmer, rein in eine echte Fabrik: Kurz vor Ferienbeginn erhielt ein Betrieb von Bayer MaterialScience im Chempark Dormagen wieder einmal Besuch: 14 Schüler des Chemie-Leistungskurses am Gymnasium Thomaeum Kempen im Kreis Viersen und ihre beiden Lehrer bekamen hautnah mit, wie die Chemie, die sie sonst nur im Labormaßstab und aus der Theorie kennen, zur Produktion von Kunststoffen dient. Die Bayer-Mannschaft dort engagiert sich mit regelmäßigen Führungen in besonderer Weise in der Nachwuchsförderung.

Das ist nicht selbstverständlich für eine Anlage, die im harten Industriegeschäft oft unter voller Produktionslast fährt. „Für Schülergruppen nehme ich mir aber immer gerne Zeit. Es ist mir wichtig, Werbung für unseren naturwissenschaftlichen Beruf zu machen. Denn wir in der Chemischen Industrie brauchen den Nachwuchs“, so Betriebsleiter Dr. Stefan Westernacher. Wenn sich am Ende nur einer der Schüler vorstellen könne, in dem Metier zu arbeiten, dann habe es sich schon gelohnt.

Während der Führungen achtet Westernacher darauf, dass die jungen Gäste vor allem einen praktischen Einblick bekommen und viele Fragen stellen können. Für die Gymnasiasten aus Kempen ging es nach einer kurzen theoretischen Einführung deshalb auch direkt in den Produktionsbetrieb. Mit Helm und Schutzbrille ausgestattet, ließen sie sich von Westernacher die einzelnen Schritte von der Nitrierung über die Hydrierung bis hin zur Aufbereitung von Toluylendiamin (TDA) erklären. Das ist ein Vorprodukt zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen, aus denen beispielsweise Matratzen, Schuhsohlen und Autositze hergestellt werden.


Gut eine Stunde dauerte der abwechslungsreiche Rundgang zwischen Rohrleitungen und Kesseln. Von der obersten Bühne auf rund 25 Metern Höhe genossen die Schülerinnen und Schüler anschließend einen tollen Ausblick über den Chempark. „Wir haben hier eine der größten TDA-Produktionsanlagen der Welt. Bayer betreibt neben dem Dormagener Betrieb noch zwei Schwesteranlagen in China und den USA“, erklärte Westernacher.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt – nicht nur von der Größe der Anlage. „Spannend und interessant“, so das Fazit der Schüler.

Über positives Feedback freut sich nicht nur die Mannschaft von Betriebsleiter Westernacher, sondern auch das Management von Bayer MaterialScience. „Wir wollen doch den Schülerinnen und Schülern im Land mit einem ersten Einblick die Wahl des Ausbildungsberufs erleichtern“, sagt der deutsche Personalchef Torsten Detering. Bei Bayer würden in einzigartiger Weise höchste Professionalität und Weltoffenheit mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Kultur der sozialen Verantwortung vereint. „Diese Kombination macht Bayer seit langem zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in unserer Branche. Aber das müssen wir dem Nachwuchs auch zeigen.“

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.


Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG