Donnerstag - 22. Oktober 2015

FENS 2015:

Supplementierung von Mikronährstoffen auch bei ausgewogener Ernährung empfehlenswert

Individuelle Ernährungsberatung für werdende Mütter sinnvoll
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Das neue Schwangerschaftsvitamin Elevit® gynvital ist auf die Bedürfnisse von Schwangeren und Stillenden sinnvoll abgestimmt.

Leverkusen/Berlin, 22. Oktober 2015 – Ein Mangel an Mikronährstoffen in Schwangerschaft und Stillzeit kann sich negativ auf die kurz- und langfristige Entwicklung des Kindes auswirken. Folgen können beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen, Übergewicht oder eine eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit sein. Die Risiken können durch eine gezielte Ernährungsberatung und eine auf die spezifischen Bedürfnisse angepasste Supplementierung gesenkt werden. Darin waren sich Experten auf einem Satellitenforum von Bayer im Rahmen der 12. European Nutrition Conference FENS in Berlin einig. Selbst bei ausgewogener Ernährung kann der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nur schwer gedeckt werden. Elevit® gynvital leistet hier einen wichtigen Beitrag zur umfangreichen Versorgung der Mutter und des sich entwickelnden Kindes.

Ernährungsqualität während der Schwangerschaft enorm wichtig
Die Ernährungsgewohnheiten einer Frau während Schwangerschaft und Stillzeit, aber auch schon mit Beginn des Kinderwunsches spielen laut Privatdozentin Dr. oec. troph. Birgit-Christiane Zyriax, vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, eine relevante Rolle für die Konzeption, den Schwangerschaftsverlauf und die langfristige Gesundheit von Mutter und Kind. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralien steigt in dieser Lebensphase stärker als die notwendige Energiezufuhr. „Frauen sollen deshalb auf die Qualität der Nahrung achten und zu Nahrungsmitteln mit hoher Nährstoffdichte greifen“, empfiehlt sie. Allerdings könne auch mit einer ausgewogenen Ernährung der Bedarf bestimmter Mineralien und Vitamine in dieser sensiblen Lebensphase nur schwer gedeckt werden, so Zyriax. Dazu gehören Folsäure, Jod und Omega-3-Fettsäuren, aber auch Vitamin D und das Spurenelement Eisen. Um eine ausreichende Versorgung von Mutter und Kind sicher zu stellen, fordert sie daher eine Empfehlung notwendiger Supplemente im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung.

Neuronale Entwicklung vom Ernährungsstatus abhängig
Der Ernährungsstatus der Mutter beeinflusst insbesondere auch die neuronale Entwicklung des Kindes, und damit dessen kognitive und mentale Leistungsfähigkeit. Professorin Dr. Cristina Campoy, Kinderärztin am Excellence Centre für pädiatrische Forschung der Universität von Granada in Spanien, verweist hier auf Ergebnisse des NUTRIMENTHE-Projekts der EU. Danach sind Jodmangel und Störungen der Schilddrüsenfunktion relevante Risikofaktoren hinsichtlich der Entwicklung des kindlichen Gehirns. Eine fehlende Folatsupplementierung scheine nicht nur das Risiko für Neuralrohrdefekte zu erhöhen, sondern ebenfalls das Wachstum des Gehirns zu beinträchtigen und führe häufiger zu Verhaltensauffälligkeiten, so Campoy in ihrem Vortrag. „Umgekehrt scheinen Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft zusätzliche Folate eingenommen hatten, besser auf Handlungskonflikte zu reagieren“, erklärt sie. Notwendig sei auch eine ausreichende Versorgung der Mutter mit Omega-3-Fettsäuren, welche eine essentielle Rolle in der Neuronalentwicklung des Kindes spielen. Dies ist vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft der Fall, da es die wichtigste Phase in Bezug auf die neuronale Entwicklung des Kindes darstellt.

Mütterliches Übergewicht prägt Stoffwechsel des Kindes
Neben einem Mangel an Mikronährstoffen ist es auch ungünstig, wenn die Mutter übergewichtig ist oder während der Schwangerschaft übermäßig viel an Gewicht zunimmt. Professor Dr. Michael Symonds, von der Universität in Nottingham, erläutert: „Übergewicht der Mutter geht nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftskomplikationen einher. Die Ernährungsgewohnheiten der Mutter prägen auch den Stoffwechsel des Kindes und erhöhen das Risiko für spätere chronische Stoffwechselstörungen.“ Auch in der Stillzeit übe der mütterliche Ernährungsstatus weiterhin einen Einfluss auf das Kind aus. Symonds sieht daher diese Phase als ideale Gelegenheit für Mütter Gewicht zu verlieren und ihren Ernährungsstatus zu verbessern. Eine Supplementierung wäre eine Möglichkeit, das Kind über die Muttermilch mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Mit Elevit® gynvital eine umfangreiche Versorgung ermöglichen
Eine umfangreiche Versorgung von Mutter und Kind mit den notwendigen Mikronährstoffen und Omega-3-Fettsäuren lässt sich mit dem neuen Elevit® gynvital einfach realisieren. Es enthält nicht nur Folat, Jod und Omega-3-Fettsäuren in den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Mengen, sondern ist zusätzlich sinnvoll ergänzt durch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die in der Schwangerschaft und Stillzeit eine besondere Rolle spielen. Dazu gehört Vitamin D, das unter anderem notwendig ist für die Entwicklung von Knochen und Zähnen. Ebenfalls enthalten ist Zink, das für die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsfähigkeit der Frau eine wichtige Rolle spielt, sowie Selen zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion und Eisen, das für die Blutbildung essentiell ist.

Nur einmal täglich
Neben der umfangreichen und sinnvollen Zusammensetzung an Mikronährstoffen hat Elevit® gynvital noch weitere Vorteile: Die Hälfte des in Elevit® gynvital enthaltenen Folats steht als Calcium-L-Methylfolat zur Verfügung, damit auch Frauen versorgt werden, die aufgrund ihrer genetischen Disposition Folsäure nur unzureichend in bioaktives Folat umwandeln können. Dabei genügt eine Kapsel pro Tag – ein Plus für die notwendige Compliance. Ebenfalls von Vorteil: Das Präparat schmeckt nicht nach Fisch, enthält keine Schweinegelatine und ist lactose- und glutenfrei.

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.elevit.info

Ein Factsheet finden Sie zum Download hier: Factsheet

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Letzte Änderung: 9. November 2016 Copyright © Bayer AG