Mittwoch - 22. April 2015

Bayer MaterialScience setzt verstärkt auf nachwachsende Rohstoffe

Premiere für biobasierte Polyurethane in der Textilbeschichtung

Impranil® eco: eine neue Serie wässriger, biobasierter PUR-Dispersionen / Ermöglicht der Industrie, sich verstärkt mit Nachhaltigkeit zu befassen / Weitere neue Impranil® Produkte erhöhen die Attraktivität von INSQIN®
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Bayer MaterialScience führt unter dem Namen Impranil® eco eine Reihe wässriger, biobasierter Polyurethan-Dispersionen ein. Mit einem Anteil nachwachsender Rohstoffe von bis zu 65 Prozent trägt diese Produktklasse zu einer weiteren Senkung von CO2-Emissionen bei und verbessert nochmals die Nachhaltigkeit wässriger Polyurethane. Die ersten Produkte dieser Serie wurden vor allem für den Einsatz in Modeartikeln, Accessoires und Schuhen entwickelt.

Nürnberg, 22. April 2015 – Bayer MaterialScience führt unter dem Namen Impranil® eco eine Reihe wässriger, biobasierter Polyurethan (PUR)-Dispersionen ein. Mit einem Anteil nachwachsender Rohstoffe von bis zu 65 Prozent trägt diese Produktklasse zu einer weiteren Senkung von CO2-Emissionen bei und verbessert nochmals die Nachhaltigkeit wässriger Polyurethane. Das Unternehmen stellt die Entwicklung auf der European Coatings Show vom 21. bis 23. April 2015 in Nürnberg und der Fachmesse Techtextil vom 4. bis 7. Mai in Frankfurt vor. Die Produkte gehören zum INSQIN® Programm für polyurethan-beschichtete Gewebe.

„Nachhaltigkeit wird immer mehr ein Kriterium für Kaufentscheidungen von Verbrauchern und ist oben auf der Agenda für die Textilindustrie“, sagt Nicholas Smith, globaler Leiter des Bereichs Textilbeschichtung bei Bayer MaterialScience. „Impranil® eco verbessert den ökologischen Fußabdruck für Hersteller, Verarbeiter und Markeninhaber. Es wurde entwickelt für den Einsatz in Modeartikeln wie Bekleidung, Schuhen und Taschen, und unterstützt diese Branchen bei ihrem Streben nach mehr Nachhaltigkeit.“

Hersteller können nun zum ersten Mal synthetische Materialien und beschichtete Gewebe mit einem hohen Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen in jeder Schicht produzieren. Die Leistungsfähigkeit erreicht das gleiche hohe Niveau wie bei konventionellen Produkten, und die biobasierten Rohstoffe können ohne Umformulierung sofort verwendet werden. Es ist wichtig zu bemerken, dass die von Bayer verwendeten biobasierten Rohstoffe nicht in Konkurrenz mit der Nahrungsmittelkette stehen.

Kooperationen als Basis für grundlegende Innovation
„Wir glauben, dass grundlegende Innovationen immer mehr von der Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern abhängen, die in der Wertschöpfungskette vor- und nachgelagert sind“, so Nicholas Smith. „Wir freuen uns, bei den erneuerbaren Rohstoffen für Impranil® eco mit der Firma BioAmber zusammenzuarbeiten. Sie ist ein Technologieführer, der uns zuverlässig und in ausreichendem Umfang mit diesen Vorprodukten beliefern wird. Im Gegenzug werden wir weiterhin mit führenden Unternehmen der nachgelagerten Prozesskette kooperieren, um das Innovationspotenzial unserer Technologien bestmöglich auszuschöpfen.“

Weitere Produktentwicklungen für maßgeschneiderte Textilanwendungen
Neben den biobasierten Typen stellt Bayer MaterialScience noch eine Reihe weiterer neuer Typen von wässrigen Polyurethan-Dispersionen der Impranil® Serie vor. Sie erweitert zugleich die INSQIN® Technologie, die im vergangenen Jahr zusammen mit einem Serviceprogramm eingeführt wurde, um dem industriellen Bedarf nach funktionalen Materialien und mehr Nachhaltigkeit entgegenzukommen.

Impranil® DAA wurde speziell für Haftstriche in Mode- und Schuhanwendungen entwickelt. Mit dem Produkt lassen sich weiche Materialien herstellen, die diese Eigenschaft auch bei tiefen Temperaturen beibehalten – danach wird vor allem im Modebereich gefragt.

In Sportschuhanwendungen sind die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Materials besonders hoch. Impranil® DLE erlaubt die Entwicklung von Schuhobermaterial, das die höchsten Industriespezifikationen erfüllt, vor allem im Hinblick auf die Haftfestigkeit.

Die Automobilindustrie wiederum kann von dem neuen Impranil® DLC-T profitieren. Mit diesem Produkt ist es möglich, Materialien für den Autoinnenraum zu entwickeln, die Forderungen der Industrie nach hoch-mattierten Oberflächen mit höchster Abrieb-, Hydrolyse-, Licht- und Wärmebeständigkeit verbinden.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2014 rund 14.200 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit. Dort können Sie auch Bildmaterial herunterladen. Bitte beachten Sie die Quellenangabe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG