Mittwoch - 6. Mai 2015

Piratenschiff geht in Helse vor Anker

Bayer MaterialScience übergibt Kinderspielgerät an Gemeinde
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Die Helser Kinder freuen sich mit den Starthilfe-Teilnehmern: v. l. Steven Söhl, Robin Fleischhauer, Adonis Besas, hinten stehend: Maurice Helms

Brunsbüttel, 6. Mai 2015 – Da leuchten die Augen der Kinder in Helse: Ein grün-weiß-blaues Piratenschiff bereichert seit heute den Spielplatz am Sportzentrum der Gemeinde. „Das Kletter- und Spielgerät ist wirklich gut gelungen“, sagte Dr. Klaus Gebauer, Standort- und Produktionsleiter von Bayer MaterialScience Brunsbüttel, bei der Übergabe des Spielgeräts an Bürgermeister Hans-Hermann Meier. 15 Teilnehmer des „Starthilfe“-Programms 2013/14 haben das Schiff unter Leitung von Ausbilder Claus Dreeßen entworfen und gebaut. Dass das 4,20 Meter lange und 1,75 Meter breite Kinderspielgerät erst jetzt aufgestellt werden konnte, hatte nicht nur mit der Suche nach einem geeigneten Standort, sondern auch mit der vorgeschriebenen Abnahme durch den TÜV-Nord zu tun.

Seifenkisten, Bollerwagen, Sitzbänke – mit vielen Projekten haben sich die Teilnehmer der bisherigen Qualifizierungsmaßnahmen bei Bayer MaterialScience in Brunsbüttel beschäftigt. „Zum zehnjährigen Bestehen des ‚Starthilfe‘-Programms wollten wir einmal etwas richtig Großes bauen. So sind wir auf das Piratenschiff für einen Kindergarten oder einen Spielplatz gekommen“, erinnert sich Claus Dreeßen. Von der Idee über die ersten Entwürfe bis hin zur Umsetzung – im Vordergrund des sozialen Projektes stand die Gemeinschaftsarbeit. Viele Stunden haben die jungen Frauen und Männer im Bayer-Ausbildungszentrum gesägt, geschraubt und gemalt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und garantiert jede Menge Spaß. „Das Piratenschiff ist toll geworden. Wir sind begeistert“, schwärmte Bürgermeister Meier bei der kleinen Übergabefeier mit Kindern und Gemeindevertretern aus dem Ort.

Dass das Piratenschiff auf dem Spielplatz in Helse vor Anker gegangen ist, haben die künftigen Nutzer auch einem Zufall zu verdanken. Seit der TÜV-Abnahme steht das Gerät auf dem Hof des Ausbildungszentrums. „Ich dachte, es wäre für die Auszubildenden in der Mittagspause“, scherzte Oliver Stehr von der HSEQ-Abteilung für Gesundheit, Arbeitssichert, Umweltschutz und Qualität am Bayer MaterialScience-Standort. In Wirklichkeit fehlte angesichts der Größe nur der richtige Standort. Denn laut TÜV ist um das Spielschiff herum eine Fallzone von 1,80 Meter vorgeschrieben, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Als bürgerliches Mitglied des Bau- und Wegeausschusses wusste Oliver Stehr um die Bemühungen in seinem Dorf, ein neues Klettergerät als Ersatz für den maroden Spielturm auf dem Spielplatz am Sportzentrum zu finden. Da kam Bürgermeister Hans-Hermann Meier der Anruf von Bayer MaterialScience kurz vor Ostern gerade recht. „Wir haben schon in Katalogen geschaut, aber das kostet natürlich alles ein bisschen was.“

Dank der Bayer-Spende konnte der finanzielle Anteil für die Gemeinde gering gehalten werden. Das Erdreich – immerhin 20 Kubikmeter – wurde ausgekoffert, die Fundamente setzte der Bürgermeister, ehemals Schachtmeister, gemeinsam mit dem Gemeindearbeiter Gustav Hintz. Und den Kran für den Transport des 560 Kilogramm schweres Spielgerätes vom Lkw zum neuen Standort ersparte sich die Gemeinde dank Unterstützung von kräftigen Männern der Feuerwehr und des Fußballvereins. Lediglich das spezielle Schreddergut für die Fallzone musste gekauft werden. Bürgermeister Hans-Hermann Meier: „Manchmal hat man einfach Glück.“

An der Spendenübergabe nahmen neben Standort- und Produktionsleiter Dr. Klaus Gebauer, Günter Jacobsen (Leiter Standortkommunikation), HSEQ-Mitarbeiter Oliver Stehr, Knut Pommerenke (Leiter des Bereichs Ausbildung & Training), Ausbilder Claus Dreeßen und Detlev Peters (sozialpädagogischer Betreuer) mit Adonis Besas und Steven Söhl auch zwei damalige Teilnehmer des „Starthilfe“-Programms teil. Sie hatten im September 2014 nach der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme ihre Ausbildung bei Bayer MaterialScience in Brunsbüttel begonnen. Maurice Helms und Robin Fleischhauer waren als Vertreter des laufenden „Starthilfe“-Programms dabei. Sie haben das Schiff nach der TÜV-Abnahme optimiert.

Die Vorbereitung auf das Berufsleben trägt Früchte, auch durch soziale Projekte wie den Bau dieses Kinderspielgerätes. „Die Zusammenarbeit soll das soziale Miteinander fördern und zudem einem guten Zweck dienen“, erklärte Knut Pommerenke. Mit dem „Starthilfe“-Programm kümmert sich Bayer MaterialScience seit nunmehr elf Jahren um Schulabgänger, die im ersten Anlauf keinen Ausbildungsplatz erhalten haben. Das freut in diesem Fall nicht nur die Teilnehmer des Qualifizierungsprogramms, sondern auch die Kinder in Helse.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2014 rund 14.200 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Hinweis an die Redaktionen:
Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.

Weitere Informationen zu Bayer MaterialScience und dem Bayer Industriepark Brunsbüttel finden Sie unter www.materialscience.bayer.de


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG