Montag - 2. Oktober 2017

Weitere Projekte aus Raum Grenzach-Wyhlen ins Bayer-Schulförderprogramm aufgenommen

Neugierde am naturwissenschaftlichen Arbeiten wecken

Bayer-Bildungsstiftung ermöglicht Umsetzung innovativer Unterrichtskonzepte am Oberrhein-Gymnasium Weil am Rhein sowie der Lindenschule Grenzach-Wyhlen mit mehr als 10.000 Euro / Auszeichnung der Projekte im Rahmen des Humboldt Bayer Mobil-Besuchs / Seit Programmstart 2007 bereits 509 Bildungsinitiativen im Umfeld der deutschen Bayer-Standorte mit rund fünf Millionen Euro unterstützt
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Michael Oliva, Leiter Personal- und Öffentlichkeitsarbeit Bayer Grenzach (erster von links), Dr. Tobias Benz (zweiter von links), Bürgermeister der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, bei der symbolischen Übergabe der Fördersumme an Kristina Peper, Konrektorin (dritte von rechts), Barbara Krämer, Projektleiterin und Lehrerin (dritte von links), Marianne Kaiser-Winkler, Lehrerin (zweite von rechts) und Dr. Johanna Glaab, Elternbeiratsvorsitzende (erste von rechts) und Schüler der Lindenschule Grenzach-Wyhlen.

Grenzach, 2. Oktober 2017 – Kleinstlebewesen aus dem eigenen Naturteich mit digitalen Lupen und Mikroskopen bestimmen und naturwissenschaftliche Phänomene aus den Bereichen Licht, Strom und natürliche Chemie mit Grundschul-Experimentiersets erforschen – dies sind Inhalte der beiden Projekte aus Weil am Rhein und Grenzach-Wyhlen, welche die Bayer Science & Education Foundation neu in ihr Schulförderprogramm aufgenommen hat. Mit insgesamt mehr als 10.000 Euro fördert die Bayer-Bildungsstiftung die Umsetzung der innovativen Unterrichtskonzepte am Oberrhein-Gymnasium und der Lindenschule. Die symbolische Urkundenübergabe fand im Rahmen eines besonderen Besuches statt: Vom 25. bis 29. September machte das Humboldt Bayer Mobil – ein 14 Meter langer LKW, in dem Schüler medizinische Untersuchungen und wissenschaftliches Arbeiten erproben können – Station in der Hochrheinhalle Grenzach. In diesem Zeitraum hatten Jugendliche der Realschule Grenzach-Wyhlen und der Lindenschule Grenzach-Wyhlen die Möglichkeit, wie in einer Arztpraxis mit Speziallabor zu arbeiten.

„Neugierde am naturwissenschaftlichen Arbeiten wecken – diese übergeordnete Zielsetzung haben die beiden ausgezeichneten Projekte gemeinsam“, sagte Michael Oliva, Leiter Personal und Öffentlichkeitsarbeit am Bayer Standort Grenzach-Wyhlen, bei der Ehrung im Foyer der Hochrheinhalle. „Damit legen engagierte Lehrkräfte eine wichtige Grundlage für den weiteren Lebensweg ihrer Schüler. Denn wer Themen aus den Bereichen Biologie, Chemie oder Medizin dauerhaft mit Interesse begegnet, wird seine beruflichen Perspektiven deutlich verbessern können.“

„Wir freuen uns sehr über die Förderung der Schulprojekte aus unserer Region“, betonte der ebenfalls bei der Feierstunde anwesende Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen, Dr. Tobias Benz. „Denn die Auszeichnung belegt: Bei uns wird kreativer, spannender und zukunftsweisender Unterricht angeboten. Davon profitieren die Jugendlichen selbst, unsere Region und nicht zuletzt auch die hier ansässigen Unternehmen.“

Der Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation wählte die beiden Projekte aus Grenzach-Wyhlen und Weil am Rhein in der aktuellen Förderrunde neben 39 weiteren Initiativen aus den Einzugsgebieten der deutschen Bayer-Unternehmensstandorte aus.

Seit Programmstart 2007 wurden bundesweit bereits 509 Initiativen mit einem Gesamt-Fördervolumen in Höhe von rund fünf Millionen Euro ins Bayer-Schulförderprogramm aufgenommen. Seit 2010 standen somit insgesamt 27 Schulen aus dem Umfeld Grenzach-Wyhlen eine Gesamtfördersumme von 131.154 Euro für vielfältige Schulprojekte zur Verfügung.

Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Insbesondere sollen sie dazu beitragen, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufswahlorientierung zu erleichtern. Vor allem werden wegweisende Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Bio- und Medizinwissenschaften im Schulförderprogramm des Bayer-Konzerns unterstützt.

Oberrhein-Gymnasium Weil am Rhein: Ich sehe was, was du nicht siehst – Erforschen des Lebens im und am Naturteich

„Wow, der frisst gerade. Ich zeig´s dir. Oh, jetzt ist er weggeschwommen.“ – so und so ähnlich klangen die enthusiastischen Aussagen von Schülern beim mikroskopischen Arbeiten zur Vielfalt des Lebens im Teichwasser. Leider konnten die Jugendlichen ihre Beobachtungen bisher nicht befriedigend dokumentieren und teilen. Dank digitaler Lupen und Mikroskope ist die Bestimmung der Lebewesen sowie die Bearbeitung und Speicherung der Ergebnisse nun in moderner Form mit Film und Foto möglich. Im zweiten Projektteil legen die Schüler ihren eigenen Naturteich auf dem Schulgelände an. Dies vermeidet umständliche Exkursionen und ermöglicht letztlich mehr Schülern die Teilnahme an den Forschungsarbeiten. Laut der Initiatoren werden alle Jugendlichen mehrfach in ihrem Schülerleben vom Projekt profitieren. Durch das unbegrenzte Arbeiten in einem echten Ökosystem soll vor allem die Freude am naturwissenschaftlichen Forschen gefördert werden. Die Bayer-Stiftung ermöglicht mit 7.000 Euro die Anschaffung der digitalen Gerätschaften sowie der Materialien für den Teichbau.

Lindenschule Grenzach-Wyhlen: Naturwissenschaftlicher Atelier-Unterricht

Im normalen Unterricht der Lindenschule waren die vorgesehenen naturwissenschaftlichen Experimente des Grundschule-Bildungsplans nur begrenzt realisierbar. Daher entschloss man sich bereits vor rund zehn Jahren zum Aufbau eines Atelier-Unterrichts. In diesem arbeiten die Schüler zwei Stunden pro Woche mit Experimentierboxen, Forscherkoffern und Co. praxisnah zu verschiedenen Themen – Wasser, Strom und Magnetismus, Luft und Luftdruck, Bauen und Konstruieren, Schall, Feuer und Wärme, Chemie in Alltag und Natur sowie Licht und Schatten. Dank der Bayer-Förderung in Höhe von 3.158 Euro werden fehlende Materialien für die beiden zuletzt aufgeführten Bereiche zugekauft. An jedem Atelierthema arbeiten pro Schuljahr etwa 150 Mädchen und Jungen. Dabei ergründen und erfahren sie Naturphänomene und setzen diese in Beziehung zu ihrer Umwelt. Ziel des nachhaltig angelegten Projektes ist es, bei Kindern eine fundierte Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten und Denken zu legen.

Nächster Bewerbungsschluss für das Schulförderprogramm ist im Frühjahr 2018.
Eine Bewerbung ist online möglich unter: https://secure.bayer.com/foundations/BewerbungSchulfoerderung.aspx

Das Humboldt Bayer Mobil zu Besuch in Grenzach

Wie verändert sich die Luft beim Atmen? Welche Nährstoffe enthält die Nahrung? Wie ist die Wirbelsäule aufgebaut? Diesen und weiteren medizinischen Fragen gingen Schüler der vierten Klasse der Lindenschule sowie achte Klassen der Realschule und des Gymnasiums Grenzach-Wyhlen unter dem Motto „Die Vermessung des Körpers“ im Humboldt Bayer Mobil nach. Wie in einer Arztpraxis oder einem medizinischen Labor nutzten sie dabei moderne Messgeräte und führten eigenständig Experimente zur Beantwortung spannender Fragen durch.

Das Humboldt Bayer Mobil ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayer Science & Education Foundation, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Stiftung Humboldt-Universität. Normalerweise besucht der Truck Grund- und Oberschulen in Berlin und Brandenburg. Dreimal im Jahr stehen jedoch Sonderfahrten in die Nähe der deutschen Bayer-Standorte auf dem Programm – wie jetzt nach Grenzach-Wyhlen. Die Bayer-Bildungsstiftung finanziert das Humboldt Bayer Mobil in den Jahren 2010 bis 2017 mit insgesamt 850.000 Euro und bietet Schülern darin die Möglichkeit, zu unterschiedlichen Themen auf Forschungsexkursion zu gehen.

Aktuell steht der menschliche Körper im inhaltlichen Zentrum. Ziel der Kooperationspartner ist es, Neugier und Begeisterung für medizinische und lebenswissenschaftliche Forschung zu wecken. „Schüler, die sich heute für Gesundheitsthemen interessieren, sind die Ärzte und Medizin-Wissenschaftler von morgen“, erklärt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen.

Bayer Science & Education Foundation

Als Bildungsstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Science & Education Foundation als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum ihrer Programme stehen Menschen mit naturwissenschaftlichem Pioniergeist – talentierte Schüler, aufstrebende Studenten und renommierte Spitzenforscher, die sich für den Fortschritt in Gesundheits- und Ernährungsfragen einsetzen. Die Fördertätigkeit der Unternehmens-Stiftungen ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 48 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: www.bayer-stiftungen.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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