Montag - 23. November 2015

Zwei Projekte der Humboldt-Schule ins Bayer-Schulförderprogramm aufgenommen

Kieler Schüler forschen zu Nanotechnologien und Bionik

Bayer-Bildungsstiftung ermöglicht die Umsetzung der beiden innovativen naturwissenschaftlichen Unterrichtskonzepte mit insgesamt 10.000 Euro / Seit Programmstart 2007 bereits 431 Bildungsinitiativen im Umfeld der deutschen Bayer-Standorte mit rund 4,1 Millionen Euro ermöglicht
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Mona Hinz (Mitte), Bayer Stiftungen, überreicht die Urkunden zur Schulförderung an die Schulleiterin der Humboldt Schule, Dagmar Vollbehr (links) sowie die Projektverantwortliche Christine Bethke.

Kiel, 23. November 2015 – Wird die menschliche Haut durch die Nutzung einer Nano-Gold-Seife besonders harmonisiert? Und warum können Geckos wie Saugnäpfe an einer Wand haften bleiben? Antworten auf diese Fragen erarbeiten sich Jugendliche in den beiden Projekten der Humboldt-Schule, welche die Bayer Science & Education Foundation neu in ihr Schulförderprogramm aufgenommen hat. Mit insgesamt 10.000 Euro ermöglicht die Bayer-Bildungsstiftung die Umsetzung der innovativen Unterrichtskonzepte am Kieler Gymnasium. Zusätzlich fördert die Stiftung – wie in den beiden vorangegangenen Jahren – den „Krabbenexpress“ des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik mit 25.000 Euro. Im Bayer-Leibniz-Forschungsexpress können sich Schüler von 15 lokalen Grundschulen naturwissenschaftliches Basiswissen durch vielfältige Experimente zu Themen wie Wasser, Energie und Luft aneignen.

„Die beiden Projekte der Humboldt-Schule haben einen starken Alltagsbezug, sind abwechslungsreich und bieten Jugendlichen in hohem Maße die Möglichkeit forschend aktiv zu werden“, erklärte Mona Hinz, Programm Managerin bei der Bayer-Stiftung, im Rahmen der symbolischen Urkundenübergabe in der Aula der Humboldt-Schule Kiel. „Damit wird das nachhaltige Interesse an der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen gefördert.“

„Die Stiftung unterstützt engagierte Lehrkräfte darin, Schüler mit praxisnahen Projekten zu motivieren und dadurch den Grundstein für eine erfolgreiche Schul- und Berufslaufbahn zu legen“ ergänzte Renate Treutel, Dezernentin für Jugend, Bildung und Kreative Stadt, der ebenfalls an der Feierstunde teilnahm. „Dieser Einsatz kommt den Schülern selbst, unserer Region und der Gesellschaft als Ganzes zugute.“

Der Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation wählte die drei Kieler Projekte in der aktuellen Förderrunde neben 60 weiteren Initiativen aus den Einzugsgebieten der deutschen Bayer-Unternehmensstandorte aus. Seit Programmstart Ende 2007 wurden bundesweit bereits 431 Initiativen mit einem Gesamt-Fördervolumen in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro unterstützt. In der Region Kiel wurden bisher 15 Projekte mit etwa 170.000 Euro gefördert.

Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Insbesondere sollen sie dazu beitragen, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufsorientierung zu erleichtern. Zukünftig werden vor allem wegweisende Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Bio- und Medizinwissenschaften im Schulförderprogramm des Bayer-Konzerns unterstützt.

Projekt „Nanotechnologie im Alltag“
Eine Einheit Nanomaterial ist genau ein in Milliardstel Meter groß – und damit fast unvorstellbar klein. Ohne es zu wissen kommt heute trotzdem jeder mit Nanomaterial in Kontakt: Denn diese sind zunehmend in Textilien, Lebensmitteln oder Medikamenten enthalten. Um Schüler für Chancen und Risiken der Nanotechnologie zu sensibilisieren, haben Lehrer der Humboldt-Schule ein neues Projekt ins Leben gerufen. Darin werden die Jugendlichen der neunten Klasse selbst forschend tätig: In einem mobilen Labor gehen sie wie echte Wissenschaftler naturwissenschaftlichen Versuchen nach. Dabei wissen sie nicht, welches Ergebnis herauskommen wird – beispielsweise beim Versuch zur Wirkung von Nano-Gold auf menschliche Zellen. Eine Besonderheit des Projekts ist zudem die Vernetzung von Schule und Wissenschaft: Einige Schüler arbeiten in Instituten der Universität Kiel mit und Dozenten der Hochschule halten im Gymnasium Vorträge zu aktuellen Forschungsthemen. Die Bayer-Stiftung fördert das Projekt mit 5.000 Euro, die in Experimentierkoffer, Analysewaagen und Chemikalien für das mobile Labor investiert werden.

Projekt „Bionik – Von der Natur in die Technik“
Wie bleiben Geckos an der Wand haften? Wie funktionieren Saugnäpfe und Klettverschlüsse? Und woraus bestehen Klebstoffe und warum funktionieren diese? Diesen Fragen gehen Jugendliche im Bionik-Projekt unter dem Motto „Von der Entdeckung eines biologischen Phänomens bis hin zur technischen Übertragung“ nach. Zum Einsatz kommen dabei Roboter. Diese programmieren die Schüler der neunten Klasse zunächst selbständig. Anschließend konstruieren sie Experimentiereinrichtungen, um dort in Versuchen mit dem Roboter die Zug- und Scherfestigkeit von verschiedenen Klettverschlüssen zu untersuchen. Die Besonderheit dieses Bionik-Projekts ist, dass es auf vielfältige Weise die Fächer Chemie, Biologie, Physik, Mathematik und Informatik vernetzt. Die Bayer Science & Education Foundation unterstützt das Projekt mit 5.000 Euro, die in IT-Hard- und Software, eine Bio-Solarzelle und Experimentier-Materialien investiert werden.

Drei Säulen der Bayer-Schulförderung
Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen: Das Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung unterstützt gezielt Schulen im Umfeld der deutschen Konzern-Standorte. In eigenen Schülerlaboren – den so genannten "BayLabs" – ermöglicht das Unternehmen Schülern, eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente zu den Themen Gesundheit und Pflanzen auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennen zu lernen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen neben dem eigenen Schultechnik-Wettbewerb langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe "Jugend forscht", der "Internationalen Biologie-Olympiade" und der "Internationalen Chemie-Olympiade".

Nächster Bewerbungsschluss für das Schulförderprogramm ist der 5. Februar 2016.
Eine Bewerbung ist online möglich unter: https://secure.bayer.com/foundations/BewerbungSchulfoerderung.aspx

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: www.bayer-stiftungen.de

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Weitere Informationen zu Bayer HealthCare und der KVP Pharma + Veterinär Produkte GmbH finden Sie unter www.bayerhealthcare.de und www.kiel.bayer.de.


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Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 12. Januar 2016 Copyright © Bayer AG