Mittwoch - 22. April 2015

Bayer MaterialScience entwickelt neues Isocyanat mit schneller Aushärtung

Innovativer Klebstoff-Rohstoff für Hochleistungs-Verpackungen

Desmodur® quix 175 ermöglicht höhere Effizienz und Flexibilität in der Produktion
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Flexible Verpackungen setzen sich immer mehr durch, um empfindliche Lebensmittel und Medikamente zu schützen und mit den gewünschten Markenbotschaften zu versehen. Der neue Isocyanathärter Desmodur® quix 175 von Bayer MaterialScience wurde speziell für Klebstoffe entwickelt, mit denen die dafür eingesetzten Hochleistungs-Verbundfolien hergestellt werden.

Nürnberg, 22. April 2015 – Flexible Verpackungen setzen sich immer mehr durch, um empfindliche Lebensmittel und Medikamente zu schützen und mit den gewünschten Markenbotschaften zu versehen. Die Entwicklung wird durch gesellschaftliche Trends gestützt: Verbraucher wünschen sich leichtgewichtige Produkte, deren Verpackung einfach geöffnet und wieder verschlossen werden kann. Auch Fertiggerichte sind ein Ausdruck ihrer heutigen Convenience-Orientierung: Besonders beliebt sind kleine Portionen für berufstätige Singles und ältere Menschen. Die Produkte werden hygienisch verpackt und sollen möglichst lange frisch bleiben.

Auf der European Coatings Show 2015 stellt Bayer MaterialScience unter dem Namen Desmodur® quix 175 einen neuen aliphatischen Isocyanathärter vor, der für diese Anforderungen maßgeschneidert wurde. Mit diesem Rohstoff formulierte Klebstoffe für Hochleistungs-Verbundfolien härten schnell bei Raumtemperatur aus und können in Lebensmittel- und Medikamenten-Verpackungen sicher verwendet werden. Die bisherige bis zu zweiwöchige Lagerung bei erhöhter Temperatur kann entfallen. Dem Projekt ging eine genaue Analyse der Marktsituation voraus; es ist ein gutes Beispiel für kundenorientierte Entwicklungen entsprechend dem Leitsatz „Inventing for you“ des Bereichs Lacke, Klebstoffe, Spezialitäten von Bayer MaterialScience.

Mehrwert erzeugen entlang der Wertschöpfungskette
Der Einsatz von Desmodur® quix 175 bietet Vorteile für die nachgelagerte Prozesskette: Verpackungshersteller können ihre Produktion schneller und effektiver gestalten und dabei Energie und Kosten einsparen. Dies hilft ihnen, ihre Position in einem harten Wettbewerbsumfeld zu verbessern. Bisher notwendige Lagerkapazitäten und dadurch gebundenes Kapital können anderweitig genutzt werden. Investitionen in neue Anlagen sind nicht erforderlich.

Spezielle Lebensmittelverpackungen werden bei Temperaturen oberhalb 120 Grad Celsius sterilisiert, um die Ausbreitung von Keimen zu verhindern und die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern. Sie müssen immer höhere Anforderungen an die Sicherheit erfüllen. Mit Klebstoffen basierend auf Desmodur® quix 175 sind sie dabei nachweislich sicher – eine absolute Notwendigkeit in diesem Markt.

Wünsche der Lebensmittel- und Pharmaindustrie lassen sich flexibler und in kürzerer Zeit erfüllen. Markeninhaber bekommen damit die notwendige Unterstützung, um sich auf Trends wie schnelle Designwechsel, kleinere Chargen und höheren Durchsatz einzustellen – ein klarer Mehrwert.

Auch für Klebstoffhersteller erweist sich die neue Entwicklung als vorteilhaft. Denn sie können ihren Kunden ein innovatives Produkt anbieten. „Gegenüber den bisher in diesem Bereich verwendeten Klebstoffen auf Basis von Isophoron-Diisocyanat erlauben die neuen Materialien eine schnellere und flexiblere Herstellung und Weiterverarbeitung von High-Performance-Laminaten“, erläutert Julia Hellenbach, Marketing-Managerin für Verpackungsklebstoffe bei Bayer MaterialScience. „Außerdem erfüllen sie alle spezifischen Anforderungen für den Einsatz in Verpackungen für Lebensmittel und Medikamente.“

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2014 rund 14.200 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com und www.bayercoatings.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG