Freitag - 22. August 2014

Idealer Konstruktionswerkstoff für die Medizintechnik

Emaform fertigt anspruchsvolle Bauteile aus Polyurethan-Integralschaum von Bayer
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Medizintechnische Produkte wie das TrueBeam™ System von Varian Medical Systems sind komplexe Geräte. Das gilt auch für die Gehäuseteile, die das technische Innenleben vor Umwelteinflüssen und Verschmutzung schützen. Sie werden aus den Polyurethan-Integralschaumsystemen Baydur® 66 FR und 110 FR von Bayer MaterialScience hergestellt, die alle Anforderungen an die Funktionalität, Gestaltung, Festigkeit und den Brandschutz von Gehäuseteilen erfüllen.

Leverkusen, August 2014 – Medizintechnik-Zulieferer wie die schweizerische Emaform AG haben hohe Ansprüche, wenn es um die Auswahl geeigneter Konstruktionswerkstoffe geht. Die Polyurethan-Integralschaumsysteme Baydur® 66 FR und 110 FR von Bayer MaterialScience spielen in dieser Liga ganz oben mit: Sie erfüllen alle Anforderungen an die Funktionalität, Gestaltung, Festigkeit und den Brandschutz von Gehäuseteilen.

Durch individuelle Lackierung der Formteile bei Emaform können auch hohe Oberflächenansprüche erfüllt werden. Außerdem sind sie für eine besondere Herausforderung geeignet: die kosteneffiziente Herstellung anspruchsvoller, komplexer Bauteile in kleinen und mittleren Stückzahlen, wie sie für diese Branche typisch sind. Ein Beispiel sind Verschalungsteile an Geräten der Firma Varian Medical Systems.

Heutige Medizintechnikprodukte sind oft komplexe Geräte. Das gilt auch für die Gehäuseteile, die das technische Innenleben vor Umwelteinflüssen und Verschmutzung schützen. Für die Herstellung setzt Emaform auf die bewährte und kostengünstige Integralbauweise. Dabei werden Buchsen und Gewinde bereits während des Formprozesses mit eingeschäumt. Halterungen, Blech- und Plexiglasteile werden mit dem Formteil verklebt und verschiedene Anbauteile damit verschraubt.

Durch die hohe Fertigungstiefe ist Emaform in der Lage, komplette Baugruppen zu liefern. Das reduziert den Aufwand für die Endmontage beim Kunden Varian Medical Systems, der ebenfalls in der Schweiz ansässig ist. Der Medizintechnikhersteller wiederum kann Krankenhäusern und anderen Endabnehmern zudem ein funktionierendes Ersatzteilmanagement anbieten.

Die Akzeptanz medizintechnischer Geräte hängt heute nicht nur von ihrer dauerhaften und zuverlässigen Funktion ab. Auch eine dekorative oder ergonomische Gestaltung ist ein wichtiger Faktor, denn sie erleichtert die Bedienung der Geräte und schafft eine angenehme Umgebung für Patienten und Mitarbeiter. Auch in dieser Hinsicht erweisen sich Baydur® Systeme als Material der Wahl: Sie bieten ein Höchstmaß an Designfreiheit und erfüllen die Wünsche der Hersteller an hochwertige Formteile.

Baydur® 66 FR bildet Sandwichstrukturen mit hoher Steifigkeit und geringem Gewicht aus. Das liegt an der harten Oberfläche und einer mikroporösen Struktur im Inneren der Bauteile. Baydur® 110 FR ist besonders für dünnwandige Teile mit hochwertigen Oberflächen geeignet, die trotzdem über eine hohe Stabilität verfügen sollen. Ein Kostenvorteil gegenüber thermoplastischen Werkstoffen ist die mögliche Verwendung preiswerter Aluminiumformen, da Polyurethan-Formteile bei deutlich niedrigeren Drücken hergestellt werden.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Über Varian Medical Systems:
Varian Medical Systems ist der weltweit führende Hersteller von Medizintechnik zur Behandlung von Krebs und anderen Erkrankungen mit Strahlentherapie, Brachytherapie und Radiochirurgie. Das Unternehmen ist auch ein führender Anbieter von Röntgenröhren und digitalen Bilddetektoren für die Bildgebung in medizinischen, wissenschaftlichen und industriellen Anwendungen. Die Energiebildgebungssysteme des Unternehmens werden auch für das Screening von Fracht verwendet.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit. Dort können Sie auch Bildmaterial herunterladen. Bitte beachten Sie die Quellenangabe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG