Montag - 10. November 2014

Japanisches Unternehmen setzt erfolgreiche Ansiedlung fort

Hi-Bis-GmbH feiert 10jähriges Jubiläum mit Inbetriebnahme der neuen Anlage

Joint-Venture schafft erneut Arbeitsplätze in Bitterfeld
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Mit dem Zerschlagen der Deckel von Sake-Fässern wurde die Inbetriebnahme der Hi-Bis-Anlage feierlich begangen. Reihenfolge der Beteiligten beim Sake-Fass-Schlagen: 1.Yoshiyuki Funakoshi, Präsident Honshu Chemical Industry Co. Ltd., 2. Dr. Reiner Haseloff, MP Sachsen-Anhalt 3. S.E. Takeshi Nakene, japanischer Botschafter in Deutschland 4. Dr. Reiner Rettig, Senior Vice President Bayer MaterialScience, 5. Katsurao Yoshimori, Managing Officer von Mitsui & Co. Tokio 6. Uwe Schulze, Landrat Anhalt-Bitterfeld 7. Kenji Shirai, Geschäftsführer Hi-Bis GmbH

Bitterfeld-Wolfen, 10. November 2014 - Nach fast genau zehn Jahren wird eine weitere Produktionsanlage der Hi-Bis GmbH feierlich in Betrieb genommen. Hi-Bis GmbH ist das erste japanische Unternehmen, das sich in Sachsen-Anhalt ansiedelte. Hi-Bis GmbH ist ein Joint Venture zwischen den Firmen Honshu Chemical Industry, Mitsui & Co. sowie Bayer MaterialScience.

Aufgrund der großen Nachfrage nach Bisphenol-Trimethylcyclohexan (BP-TMC) hatten sich die Joint-Venture-Partner des Unternehmens zu einer Erweiterung entschlossen.
Mit einer Investition in Höhe von 48 Millionen Euro wurden 17 Arbeitsplätze und 2 Ausbildungsplätze geschaffen. Die Kapazität des Betriebes wird so auf jährlich 10.000 Tonnen verdoppelt. In der neuen Anlage wird weiterhin BP-TMC hergestellt. Es ist ein weißes, pulverförmiges, organisches Zwischenprodukt, welches die Bayer MaterialScience AG zur Produktion des Polycarbonates Apec® HT einsetzt. Apec® ist ein Spezialkunststoff mit hoher Wärmeformbeständigkeit für thermisch hoch belastete und optisch anspruchsvolle Teile in der Automobilbeleuchtung, Lichttechnik und Elektronikindustrie.

Zur Inbetriebnahme der Neuanlage kam auch Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt. Er dankte den Investoren für ihr langjähriges Engagement in Sachsen-Anhalt. „Die neuerliche Investition zeugt von den positiven Erfahrungen, die die Unternehmen bei uns in Sachsen-Anhalt bisher gemacht haben. Und gleichzeitig von dem Vertrauen, das sie in den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt setzen.“ Die Beteiligung zweier japanischer Firmen unterstreiche die herausragende Bedeutung ausländischer Investitionen für die Wirtschaft des Landes.

2014 ist für das japanische Unternehmen ein besonderes Jubiläumsjahr: Neben der bereits 10-jährigen Produktion der ersten Anlage und der Inbetriebnahme der Erweiterungsanlage feiert das Unternehmen Honshu Chemical Industry in Japan den 100. Jahrestag seiner Gründung.
Die Joint-Venture-Partner, vertreten durch Yoshiyuki Funakoshi, Präsident Honshu Chemical Industry Co. Ltd., Katsurao Yoshimori, Managing Officer von Mitsui & Co. Tokio und
Dr. Reiner Rettig, Senior Vice President Bayer MaterialScience, würdigten die Leistung von Hi-Bis GmbH und dankten der Landesregierung für die Unterstützung.
Der japanische Botschafter in Deutschland, S.E. Takeshi Nakane, gehörte auch zu den hochrangigen Gästen des Festaktes.

Nach alter Tradition wurde mit dem Aufschlagen von Sake-Fässern die neue Anlage ihrer Bestimmung übergeben.

Kenji Shirai, Geschäftsführer der Hi-Bis GmbH, sagte: „Ich bin sehr stolz, dass wir mit der Erweiterung der Anlage die erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens fortsetzen werden.“
Die erneute Investition macht aber auch deutlich, dass Bitterfeld im Land Sachsen-Anhalt ein attraktiver Industriestandort ist.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG