Freitag - 31. Oktober 2014

Bayer CropScience veranstaltet „Corn & Soybean Future Forum“ in Frankfurt

Führende Mais- und Sojaexperten diskutieren neue Ansätze für eine nachhaltigere Produktion

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Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience, auf dem Corn & Soybean Future Forum in Frankfurt

Frankfurt am Main, 31. Oktober 2014 – Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung steigt auch die globale Nachfrage nach Mais- und Sojabohnenprodukten stetig an. Um die landwirtschaftliche Produktivität weiter zu erhöhen, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen, muss der Mais- und Sojaanbau nachhaltig intensiviert werden. Am 30. und 31. Oktober trafen sich mehr als 200 Experten und Vertreter aus Mais- und Sojaanbauländern zu einer internationalen Konferenz in Frankfurt am Main, um darüber zu diskutieren, wie das geschehen könnte.

Das von Bayer CropScience organisierte zweitägige „Corn & Soybean Future Forum“ hatte ein breites Themenspektrum: Es reichte von agronomischen Herausforderungen wie z. B. integrierter Unkraut- und Schädlingsbekämpfung und wetterbedingten Beeinträchtigungen über Zertifizierungsprogramme bis hin zum Konzept der digitalen Landwirtschaft. Die Referenten berichteten über ihre Erfahrungen und Eindrücke im Mais- und Sojabohnenanbau in den verschiedenen Regionen der Welt.

Innovationen für mehr Nachhaltigkeit im Mais- und Sojabohnenanbau

Als zwei der bedeutendsten Nutzpflanzen stehen Mais und Sojabohnen im Mittelpunkt einer öffentlichen Debatte, die den großflächigen Anbau dieser beiden Kulturen mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt in Verbindung bringt. Bayer CropScience bemüht sich dabei aktiv um einen Dialog und einen gemeinschaftlichen Ansatz. „Innovationen und neue Technologien spielen bei der Förderung der Nachhaltigkeit des Mais- und Sojaanbaus eine wesentliche Rolle“, sagte Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience. „Wir verfügen über weitreichende Erfahrungen im chemischen und biologischen Pflanzenschutz sowie im Bereich Saatgut und Pflanzeneigenschaften und haben ein innovatives Produktportfolio. Mit unserer Expertise möchten wir mit Produzenten und allen Beteiligten der Wertschöpfungskette weltweit starke Partnerschaften aufbauen, um gemeinsam neue Wege zur Förderung eines nachhaltigen Mais- und Sojaanbaus zu beschreiten.“

Bayer CropScience hat die Reihe der „Zukunftsforen“ für wichtige Kulturpflanzen (Crop Future Forums) als Plattformen zum Austausch ins Leben gerufen. „Mit unseren Zukunftsforen möchten wir den Dialog und Wissenstransfer über aktuelle gesellschaftliche Trends und innovative Lösungen für künftige Herausforderungen mit wichtigen Partnern und Interessengruppen fördern“, sagte Mathias Kremer, Leiter des Bereichs Strategy bei Bayer CropScience. „Mais und Soja sind wichtige Anbaupflanzen von globaler Bedeutung und wir wollen mit integrierten Lösungen zu einem nachhaltigen Mais- und Sojaanbau beitragen“, erklärte Kremer weiter.

Mais und Sojabohnen – Allroundtalente unter den Nutzpflanzen

Mais und Sojabohnen sind überaus vielseitige Pflanzen. So gibt es beispielsweise über 4.200 verschiedene Einsatzmöglichkeiten für Mais – insbesondere in der Viehhaltung, gefolgt von der Produktion von Ethanol, Lebensmittelstärke und Süßungsmitteln. Weniger als 1 Prozent des weltweit produzierten Maises wird direkt als Nahrungsmittel verzehrt. Mit dieser Vielseitigkeit ist Mais die weltweit führende Nutzpflanze. Weltweit wurde im Jahr 2013 auf 184 Millionen Hektar die Rekordmenge von 1,02 Milliarden Tonnen Mais angebaut. In den vergangenen 40 Jahren gab es bei Mais im Vergleich zu allen anderen Kulturen die größten Produktivitäts- und Wertzuwächse. Mehr als 20 Prozent aller Ausgaben für Saatgut, Pflanzeneigenschaften und Pflanzenschutz weltweit entfallen auf Mais.

Sojabohnen sind aufgrund des hohen Eiweißgehalts ein wesentlicher Bestandteil von Futtermitteln. Der Großteil der Sojabohnen wird als Öl und Schrot in der Futtermittelindustrie eingesetzt. Ein kleinerer Teil ist für den menschlichen Verzehr bestimmt und wird zu Produkten wie Sojamilch, Sojamehl, Sojaprotein oder Tofu verarbeitet. Soja ist außerdem in einer Vielzahl von industriellen Erzeugnissen enthalten. Über 110 Millionen Hektar dienen weltweit dem Anbau von Soja. Im Jahr 2013 belief sich die globale Produktion auf insgesamt rund 275 Millionen Tonnen. Rund 80 Prozent des weltweiten Sojabohnenanbaus entfallen dabei auf die USA, Brasilien und Argentinien. China hingegen ist der größte Importeur. Sojabohnen und ihr Anbau wurden in den vergangenen 50 Jahren stetig weiterentwickelt. So ist der Durchschnittsertrag von zirka 1 Tonne/Hektar in den Sechzigerjahren auf 2,5 Tonnen/Hektar im Jahr 2013 angestiegen.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 8,819 Milliarden Euro im Jahr 2013 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf biologischer und chemischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 22.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com.

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Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG