Dienstag - 14. April 2015

Bis zu 70 Prozent weniger Wärmeverluste mit Polyurethan-Hartschaum

Energetische Sanierung von Gebäuden hat Zukunft

Bayer MaterialScience und Partner unterstützen Modernisierung eines Geschäftshauses
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Die energetische Sanierung dieses Geschäftshauses in der Bottroper Innenstadt ist ein aktuelles Beispiel dafür, dass auch kommerziell genutzte Gebäude in Plus-Energie -Häuser umgewandelt werden können. Mit zahlreichen energieeffizienten Lösungen – vor allem mit Polyurethan-Hartschaum für eine effiziente Wärmedämmung – konnte Bayer MaterialScience gemeinsam mit Partnern aus dem EcoCommercial Building Programm (ECB) erreichen, dass das Gebäude mehr Energie erzeugt als es verbraucht.

Maastricht, 14. April 2015 – Die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden ist eine entscheidende Voraussetzung, um europäische und nationale Klimaschutzziele zu erreichen. Gebäude sind für mehr als 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Unter den industriellen Dämmstoffen verfügt Polyurethan-Hartschaum über eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit. Durch kontinuierliche Rohstoff-Entwicklungen – oft in Kooperation mit Kunden – hat Bayer MaterialScience die Dämmleistung dieses Werkstoffs immer weiter verbessert. Bei der Renovierung eines 50er-Jahre-Gebäudes genügt heute bereits eine zehn Zentimeter dünne Dämmschicht, um den Energieverlust der Gebäudehülle um bis zu 70 Prozent zu reduzieren.

Vorteile für Verbraucher und Umwelt
Während eine effiziente Wärmedämmung einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung leistet, profitiert der Verbraucher von einer niedrigeren Energierechnung. In Verbindung mit der guten Haltbarkeit von Polyurethan-Hartschaum von mehr als 50 Jahren zahlt sich die Investition in die Renovierung seines Hauses allemal für ihn aus. Entscheidet er sich hingegen für eine dünnere Dämmschicht, erreicht er einen Nutzflächengewinn bei immer noch guter Isolierung.

Auch die Ökobilanz stimmt: Bei der Sanierung eines Gebäudes entsprechend den aktuellen Anforderungen an die Energieeffizienz lässt sich über die gesamte Nutzungsdauer von 50 Jahren das 70-100-fache an Energie einsparen im Vergleich zur so genannten "Grauen Energie“, die für Herstellung, Transport, Installation, Rückbau und Entsorgung benötigt wird. Aufgrund ihrer geschlossenzelligen Struktur sind die Schaumstoffe mechanisch stabil und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit.

Energieeffizientes „Zukunftshaus“ in Bottrop
Die energetische Sanierung eines Geschäftshauses in der Bottroper Innenstadt ist ein aktuelles Beispiel dafür, dass auch kommerziell genutzte Gebäude in Plus-Energie -Häuser umgewandelt werden können. Das Projekt ist Teil der ökologischen Sanierung eines ganzen Stadtviertels. Mit zahlreichen energieeffizienten Lösungen konnte Bayer MaterialScience gemeinsam mit Partnern aus dem EcoCommercial Building Programm (ECB) erreichen, dass das Gebäude mehr Energie erzeugt als es verbraucht.

Neben der Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik und Geothermie tragen auch eine ausgeklügelte Steuerung des Sonneneinfalls und weitere Maßnahmen zu der optimierten Energiebilanz bei.

Basis für den geringen Energieverbrauch ist jedoch die sehr gute Dämmung der Gebäudehülle mit Polyurethan-Hartschaum. Dafür sorgen Dämmplatten in der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade und dem Flachdach. Die Rückseite des Gebäudes ist mit einem Wärmedämm-Verbundsystem verkleidet – auch hier besteht die Dämmschicht aus Polyurethan.

Dieses und viele weitere Beispiele belegen eindrucksvoll, wie Polyurethan-Hartschaum in neuen Gebäuden, aber auch bei der Sanierung bestehender Objekte für höchstmögliche Energieeffizienz und die Erreichung von Klimaschutzzielen sorgt.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2014 rund 14.200 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit. Dort können Sie auch Bildmaterial herunterladen. Bitte beachten Sie die Quellenangabe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com und www.materialscience-zukunftshaus.bayer.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG