Mittwoch - 11. Juni 2014

Meistgetesteter Ball von adidas ist das offizielle Spielgerät der WM 2014 in Brasilien

Ein perfektes Rundes für das Eckige

Bayer-Polyurethane sorgen für optimale Spieleigenschaften des „Brazuca“
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Im Rausch der Farben Brasiliens – der „Brazuca“ ist das offizielle Spielgerät der Fußball-Weltmeisterschaft 2014.

Leverkusen, Juni 2014 – Die Spannung steigt – Fußball-Fans freuen sich auf den morgigen Anpfiff der WM 2014. Aber „Brazuca“, den offiziellen Spielball, gibt es bereits seit einigen Monaten. In ihm stecken das gebündelte Knowhow und die Erfahrung einer fast 30-jährigen Partnerschaft zwischen adidas und Bayer MaterialScience – beide Unternehmen arbeiten seit 1986 in der Ballentwicklung zusammen. Polyurethan-Werkstoffe aus dem Hause Bayer spielen damals wie heute eine wichtige Rolle: Sie geben dem neuen Hightech-Sportgerät eine perfekte Form und herausragende Eigenschaften.

Seine wahren Qualitäten offenbart der Brazuca auf dem Rasen – beim präzisen Pass-Spiel oder wenn er nach dem Schuss die gewünschte Flugbahn beschreibt. Das gelingt nicht nur bei Sonnenschein, sondern nachweislich bei jedem Wetter: Mehr als 600 Profi-Spieler und 30 Mannschaften in zehn Ländern haben den „Brazuca“ unter allen äußeren Bedingungen geprüft. Auch Fußballgrößen wie Lionel Messi, Bastian Schweinsteiger und Zinedine Zidane durften ihn bereits ausprobieren. In Vorbereitungsspielen der deutschen Nationalmannschaft war er ebenfalls schon im Einsatz. „Damit ist er der meistgetestete Ball, den adidas je auf den Markt gebracht hat“, sagt Oliver Brüggen, Director Public Relations bei adidas. Auch die Ergebnisse der Laborprüfungen sprechen für sich: der Brazuca erfüllt oder übertrifft alle vom Weltfußballverband gesetzten Standards.

Erst die Hülle macht einen Fußball zum Hightech-Sportgerät
Das liegt vor allem am Aufbau des Balls. Im Inneren besteht er aus einer luftgefüllten Latexblase. Sie ist umhüllt mit einem Textilgewebe, das die äußeren Schichten trägt. „Die viel gelobten Eigenschaften verdankt der Brazuca aber vor allem seiner äußeren Hülle“, erläutert Thomas Michaelis, Projektleiter für die Ballentwicklung bei Bayer MaterialScience. „Sie besteht aus insgesamt fünf Schichten auf Basis von Impranil® Polyurethan-Rohstoffen.“ Die Schichten sorgen für optimalen Ballkontakt und verhindern die Aufnahme von Feuchtigkeit. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass Form und Aussehen des Balls über lange Zeit erhalten bleiben.

Der Aufbau der Hülle beginnt mit einem Haftstrich, der das textile Trägermaterial mit den darüber liegenden Schichten verbindet. Darauf folgt ein rund einen Millimeter dicker Polyurethanschaum, der aus Millionen mit Gas gefüllten Mikrokügelchen besteht. Dieser Schaum ist sehr elastisch, so dass der Ball nach der Verformung beim Schuss sofort wieder seine Kugelform für eine optimale Flugbahn einnimmt.

Die äußere Hülle besteht aus drei kompakten Polyurethanlagen unterschiedlicher Stärke. Ihnen ist die gute Beständigkeit gegen äußere Einflüsse und Abrieb, aber auch die hohe Elastizität des Balls zu verdanken. Und sie verleihen ihm für lange Zeit ein einzigartiges Aussehen.

Während die Oberfläche herkömmlicher Fußbälle aus 12, 16 oder sogar 32 Panels besteht, fügen sich beim Brazuca lediglich sechs Panels mit absolut identischer Form zusammen. Die perfekte Symmetrie ist nicht nur eine geometrische Meisterleistung, sondern beabsichtigt: Je mehr Panels die Oberfläche bedecken, desto mehr Nahtstellen entstehen zwischen ihnen, die Feuchtigkeit aufnehmen könnten. Weniger Elemente machen den Ball deshalb langlebiger und beständiger.

Die Panels werden mit Hilfe der patentierten Thermo-Bonding-Technologie zusammengeklebt. Optimale Ergebnisse erreichen die Hersteller bei definierten Druck- und Temperaturbedingungen – und mit einem speziellen, wärmeaktivierbaren Klebstoff auf Basis von Dispercoll® U Rohstoffen von Bayer.

Typisch brasilianisch
Im Namen Brazuca kommt die brasilianische Lebensfreude unmittelbar zum Ausdruck – ebenso wie im farbenfrohen Design des Balls. Bereits die Entstehung des Namens ist typisch für das fußballverrückte Land: Mehr als eine Million brasilianischer Fans haben darüber abgestimmt und ihn mit einer klaren Mehrheit von mehr als 70 Prozent gewählt. Dies ist ein Novum in der Geschichte des Fußballverbands, der bisher immer selbst den Namen des offiziellen Spielgeräts festgelegt hat.

Mögen die Fans fieberhaft dem Beginn des großen Sportereignisses entgegenfiebern – der Brazuca von adidas hat als Hauptakteur bereits vor einiger Zeit die Weltbühne betreten. Aber auch wenn die WM eines Tages Geschichte ist, wird der Sportartikler wieder offizielle Spielbälle für Weltmeisterschaften entwickeln – der Vertrag mit der FIFA wurde bis 2030 verlängert. Der langjährige Partner Bayer MaterialScience spielt dabei mit seinem Ball-Knowhow und seinen Hochleistungs-Produkten gern weiter mit.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit. Dort können Sie auch Bildmaterial herunterladen. Bitte beachten Sie die Quellenangabe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com und www.adidas.com.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG