Donnerstag - 30. Oktober 2014

Dortmunder Bildungsinitiative ins Bayer-Schulförderprogramm aufgenommen:

Chemischen Rätseln auf der Spur

Achtklässler des Gymnasiums an der Schweizer Allee lösen gemeinsam mit Grundschülern naturwissenschaftliche Kriminalfälle / Bayer-Stiftung ermöglicht außergewöhnliches Schulprojekt mit 10.000 Euro / Seit 2007 bereits 368 Bildungsprogramme an deutschen Bayer-Standorten mit rund 3,6 Millionen Euro von Bayer Science & Education Foundation unterstützt
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Projektschülerin Larissa Zweihoff (r.) demonstriert Martina Raddatz-Nowack (3.v.r.), Leiterin des Schulverwaltungsamtes der Stadt Dortmund, Thimo V. Schmitt-Lord (4.v.r.), Vorstand der Bayer Schulstiftung und Peter Kurtenbach (2.v.l.), Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg sowie Projektlehrerin Beatrix Ophaus (1.v.l) mit dem Superabsorbertest, warum Windeln saugstark sind.

Bergkamen/Dortmund, 30. Oktober 2014 – Grundschüler schlüpfen in der Rolle von Sherlock Holmes und begeben sich gemeinsam mit Achtklässlern auf die Spur spannender naturwissenschaftlicher Rätsel: Dies geschieht in einem Schulprojekt des Dortmunder Gymnasiums an der Schweizer Allee, dass die Bayer Science & Education Foundation neu in ihr Schulförderprogramm aufgenommen hat. Unter dem Motto „Den Dingen auf den Grund gehen“ lösen die Schüler darin knifflige Fälle, bei denen chemische und biologische Phänomene im Mittelpunkt stehen. Die Bayer-Bildungsstiftung ermöglicht die Umsetzung des außergewöhnlichen Unterrichtskonzepts mit 10.000 Euro. Die Stiftungsmittel werden in die Ausstattung des Schülerlabors investiert.

„Die Bayer-Stiftung unterstützt die Idee, die Freude am naturwissenschaftlichen Experimentieren schon bei Kindern im Grundschulalter zu wecken“, sagt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen. „Dies gelingt im Dortmunder Projekt auf beeindruckende Weise. Darüber hinaus erreicht es eine weitere Zielgruppe. Denn durch den Ansatz des eigenverantwortlichen Arbeitens wird die Leidenschaft der Gymnasiasten am Fach Chemie gezielt gefördert.“

Im Projekt nehmen Achtklässler als Tutoren den Part des Dr. Watson ein. Sie bereiten selbst Versuche vor, die sie im Labor der Schule anschließend mit ihren jüngeren Forscher-Kollegen durchführen. Mädchen und Jungen aus insgesamt neun Grundschulen schlüpfen dabei einmal monatlich in die Rolle des Sherlock Holmes und lösen im Nachmittagsunterreicht kleine Kriminalfälle – etwa das Rätsel um ein Testament, das mit einem Spezialstift gefälscht wurde.

„Der Wunsch Naturphänomene zu verstehen, wird schon in sehr jungen Jahren entwickelt“, sagt Beatrix Ophaus. „Unser Ziel ist es deshalb, handwerkliches Geschick und Wissbegierde bei den Grundschülern zu fördern und Hemmschwellen abzubauen.“ Zudem erklärt die Fachlehrerin die Wichtigkeit des Projekts für die weitere Schullaufbahn der eigenen Schüler. „In der achten Jahrgangsstufe werden die Weichen für die spätere Wahl der Leistungskurse gestellt. Das Interesse für das Fach Chemie wird dabei geprägt von den praktischen Erfahrungen, welche die Jugendlichen am Gymnasium machen. Durch das selbstständige Entwickeln von chemischen Experimenten hoffen wir sie zusätzlich für die Auswahl naturwissenschaftlicher Schwerpunkte im Oberstufenbereich motivieren zu können.“

Der Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation wählte das Dortmunder Schulprojekt in der Förderrunde 2012/2013 neben 52 weiteren Initiativen aus den Einzugsgebieten der deutschen Bayer-Unternehmensstandorte aus. Seit Programmstart im Jahr 2007 förderte die Bayer-Stiftung bundesweit bereits 368 Schulprojekte mit einer Gesamtsumme von über 3,6 Millionen Euro. In Bergkamen und Umgebung wurden bisher 36 Projekte mit insgesamt 218.362 Euro unterstützt.

Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Insbesondere sollen sie dazu beitragen, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufswahlorientierung zu erleichtern.

Drei Säulen der Bayer-Schulförderung
Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen: Das Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung unterstützt gezielt Schulen im Umfeld der deutschen Konzern-Standorte. In eigenen Schülerlaboren – den so genannten "BayLabs" – ermöglicht das Unternehmen Schülern, eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente zu den Themen Gesundheit, Pflanzen und Materialien auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennen zu lernen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen neben dem eigenen Schultechnik-Wettbewerb langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe „Jugend forscht“, der „Internationalen Biologie-Olympiade" und der „Internationalen Chemie-Olympiade".

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation sowie Förderanträge unter www.bayer-stiftungen.de.

Über Bayer HealthCare
Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien. Mit einem Umsatz von rund 18,9 Mrd. Euro (2013) gehört Bayer HealthCare, ein Teilkonzern der Bayer AG, zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care sowie Pharmaceuticals. Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Bei Bayer HealthCare arbeiten weltweit 56.000 (Stand: 31.12.2013) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Mehr Informationen unter www.healthcare.bayer.de

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG