Montag - 30. Oktober 2017

25. UEG Week 2017 in Barcelona, Spanien:

Bayer wegweisend bei modernen Entwicklungsstandards für die evidenzbasierte Phytotherapie mit Iberogast®

Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Beschwerden bevorzugen zunehmend sichere und wirksame pflanzliche Produkte
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Die Wirksamkeit von IberogastTM wurde in mehr als 20 wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Basel / Barcelona, den 30. Oktober 2017 – Mit der steigenden Verbrauchernachfrage nach pflanzlichen Arzneimitteln gerät die Gesundheitsindustrie zunehmend in Zugzwang: Sie muss nachweisen, dass pflanzliche Präparate den gleichen Qualitäts-, Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards entsprechen wie synthetisch hergestellte Medikamente. Bei der 25. United-European-Gastroenterology (UEG)-Woche in Barcelona, Spanien, forderte Dr. John O’Mullane, globaler Leiter des Bereichs Innovation und Entwicklung bei der Division Consumer Health von Bayer, deshalb die Branche auf, sich um weltweit anerkannte Standards für die Entwicklung pflanzlicher Produkte zu bemühen. Zusammen mit namhaften Experten auf dem Gebiet der Gastroenterologie legte er die Bedeutung der evidenzbasierten Phytotherapie dar. Im Mittelpunkt stand dabei Iberogast® mit seiner zentralen Bedeutung bei der Behandlung funktioneller Magen-Darm-Störungen.

Rund 40 Prozent aller Arzneimittel basieren auf pflanzlichen Wirkstoffen(1), und die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 80 Prozent der Menschen bei ihrer medizinischen Grundversorgung auch zu pflanzlichen Arzneimitteln greifen (2). Die Forschung zeigt, dass Verbraucher verschreibungsfreie pflanzliche Arzneimittel für sicherer als herkömmliche freiverkäufliche Medikamente halten und mindestens für genauso wirksam wie diese.(3) O’Mullane sagte: „Wir engagieren uns auf dem Markt für pflanzliche Arzneimittel, denn sie sind ein integraler Bestandteil der Selbstmedikation. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Verbraucher, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.“ Da jedoch die Wirkmechanismen vieler pflanzlicher Mittel immer noch weitgehend unbekannt sind, stellt die Beratung von Patienten eine professionelle Herausforderung dar.(4) Ärzte empfehlen pflanzliche Arzneimittel wegen der häufig fehlenden klinischen Evidenz zur Sicherheit- und Wirksamkeit bzw. der fehlenden Kenntnis über diese oft nur ungern. Bei pflanzlichen Präparaten wie Iberogast, die aus mehreren Wirkstoffen zusammengesetzt sind, müssen darüber hinaus alle Bestandteile gründlich untersucht werden, um nicht nur die Sicherheit der einzelnen Komponenten nachzuweisen, sondern auch ihren Beitrag zur Gesamtwirkung, beispielsweise welchen Zusatznutzen die synergistische und/oder additive Wirkung der einzelnen Bestandteile bringt. So wurden bei Iberogast in zahlreichen pharmakologischen Studien die Multi-Target-Wirkmechanismen aufgeklärt und das günstige Nutzen-Risiko-Verhältnis wurde in klinischen Studien nachgewiesen, was Jahrzehnte aufwendiger Forschungsarbeit erforderte.

Die besondere Zusammensetzung von Iberogast und seinen neun Heilpflanzenextrakten mit krampflösenden, gegen Blähungen wirkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften(5) wird so beiden Bedürfnissen gerecht – dem Anspruch des Arztes, Arzneimittel mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit nach höchsten Standards zu verordnen, und dem Wunsch des Patienten nach pflanzlichen Arzneimitteln. In über 20 wissenschaftlichen Studien hat sich Iberogast als wirksames Phytotherapeutikum erwiesen, das an mehreren Stellen des Verdauungstrakts gleichzeitig ansetzt („Multi-Target-Prinzip“). Diese Anstrengung fand Anerkennung bei führenden Gastroenterologen wie Prof. Vincenzo Stanghellini, Inhaber des Lehrstuhls für Innere Medizin der Abteilung Verdauungskrankheiten an der Universität Bologna, Italien, und Mitglied des ROME Panels. Er erklärte: „Aufgrund seiner sehr guten Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten haben wir Iberogast in die neueste Fassung der ROME-Leitlinien als Therapieoption bei funktioneller Dyspepsie aufgenommen.“ Seit fast 20 Jahren gelten die ROME-Diagnosekriterien bei Gastroenterologen wie auch bei Forschern als Goldstandard für die Definition und Diagnosestellung von funktionellen Magen-Darm-Störungen.(1)

Dr. Jordi Serra, Direktor der Abteilung für Motilitäts- und funktionelle Darmerkrankungen an der Universitätsklinik, German Trias Pujol, Badalona, Spanien, erklärte: „Iberogast wirkt sehr gut bei verschiedenen Verdauungsstörungen und lindert zuverlässig eine ganze Reihe von Symptomen.“ Und Prof. Dr. med. Peter Malfertheiner, emeritierter Leiter der Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie an der Otto-von-Gericke-Universität Magdeburg, betonte: „Iberogast kann im Gegensatz zu vielen gängigen Medikamenten für längere Zeit eingenommen werden. Dies ist insbesondere für chronisch Kranke wichtig.“

Trotz der steigenden Nachfrage nach evidenzbasierten pflanzlichen Therapeutika wie Iberogast sind pflanzliche Produkte weltweit noch längst nicht umfassend in die Gesundheitssysteme integriert. Die Industrie könnte im Zuge der Forderung nach weltweit akzeptierten Standards für die Entwicklung pflanzlicher Produkte mit erfolgreichen Präparaten wie Iberogast beweisen, welche wichtige Rolle diesen Produkten dabei zukommt, den Verbraucheranforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich lieferten Standards den Ärzten die Nachweise, die sie verlangen, um diese Mittel guten Gewissens empfehlen zu können. O’Mullane sagte: „Das Fehlen internationaler Standards und wissenschaftlicher Belege kann das Vertrauen der Verbraucher und Gesundheitsdienstleister schwinden lassen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, in allen Aspekten der Produktion pflanzlicher Arzneimittel weltweit hohe Standards zu etablieren.“

Über Iberogast

Iberogast ist ein klinisch bewährtes pflanzliches Arzneimittel, das bei zahlreichen Verdauungsstörungen wirksam Linderung verschafft. Die Einnahme von Iberogast erfolgt bis zu dreimal täglich vor oder während einer Mahlzeit, indem einfach 20 Tropfen einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit zugesetzt werden. Iberogast wird seit über 55 Jahren angeboten, und über 60 Millionen Menschen weltweit vertrauen auf das Präparat. In über 20 wissenschaftlichen Studien hat Iberogast bewiesen, dass es ein wirksames Phytotherapeutikum ist, das an mehreren Stellen des Verdauungstrakts gleichzeitig ansetzt.

Über funktionelle Magen-Darm-Störungen

Magen-Darm-Störungen können bei vielen Menschen Beschwerden und Unwohlsein verursachen: Eine von drei Personen leidet an belastenden Symptomen wie Bauchschmerzen, Krämpfen, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit. Die Symptommuster können ganz unterschiedlich sein.

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(1) Samuelsson, G.; Drugs of Natural Origin: a Textbook of Pharmacology, 5th revised edn. Apotekarsocieteten, Stockholm, 2004.
(2) World Health Organization (WHO). Self-Care for Health. 2014.
(3) Kline/IRI 2017.
(4) American College of Physicians. Annals of Internal Medicine. 1997; Vol.127, No 1.
(5) Wegener T, Wagner H. The active components and the pharmacological multi-target principle of STW 5 (Iberogast™). Phytomedicine 2006.13: SV 20−35.

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 99.600 Beschäftigten einen Umsatz von 34,9 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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