Donnerstag - 3. Juli 2014

Bayer kooperiert mit University of Oxford in der Frauenheilkunde

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Leverkusen, 3. Juli 2014 – Bayer HealthCare wird mit der University of Oxford im Rahmen einer strategischen Forschungspartnerschaft bei der Entwicklung neuartiger Therapien in der Frauenheilkunde zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit wird sich auf innovative Behandlungsoptionen für Frauen mit Endometriose und Gebärmutter-Myomen konzentrieren.

„Die University of Oxford gehört weltweit zu den führenden Forschungsinstitutionen im medizinischen Bereich. Unsere Partnerschaft vereint unser Know-how bei der Arzneimittelentwicklung mit ihrer Expertise auf dem Gebiet der gynäkologischen Krankheiten und der diesen zugrundeliegenden molekularen Mechanismen“, sagte Prof. Dr. Andreas Busch, Mitglied des Executive Committee und Head of Global Drug Discovery von Bayer HealthCare. „Diese Kooperation gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam neuartige Therapien für Frauen zu entwickeln, die an diesen Krankheiten leiden.“

„Unsere Fähigkeiten ergänzen sich sehr gut bei der Entwicklung innovativer Therapien für betroffene Frauen in aller Welt. Die Kooperation belegt das Engagement der University of Oxford, gemeinsam mit der Industrie neue Medikamente zu entwickeln“, sagte Professor Andrew Hamilton, Vizekanzler an der University of Oxford.

Im Rahmen der Kooperation bringen beide Partner neuartige Zielmoleküle (Targets) und modernste Technologien ein. Bayer und die University of Oxford werden im Bereich der Grundlagenforschung bis hin zur frühen klinischen Entwicklung auf beiden Krankheitsfeldern zusammenarbeiten. Die gemeinsamen Forschungsprojekte werden sowohl an der University of Oxford als auch im Forschungszentrum von Bayer in Berlin durchgeführt. Die Kooperation ist zunächst auf zwei Jahre angelegt, kann jedoch auf bis zu fünf Jahre verlängert werden. Bayer erhält exklusive Lizenzrechte für die Zielmoleküle und potenziellen Wirkstoffkandidaten und ist für die klinische Entwicklung und Vermarktung allein verantwortlich. Die University of Oxford erhält Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren in Abhängigkeit vom Erfolg der zukünftigen Entwicklung und Zulassung potenzieller Wirkstoffkandidaten.

Bayer ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der hormonellen oralen Empfängnisverhütung und engagiert sich stark im Bereich der Frauengesundheit. Das Unternehmen konzentriert sich auf Innovationen in den Bereichen Empfängnisverhütung und gynäkologische Therapien. Die Forschungsaktivitäten fokussieren sich auf die Entwicklung neuer Behandlungsoptionen für Endometriose und Myome der Gebärmutter; zwei bisher noch nicht ausreichend erforschte Krankheiten. Millionen Frauen sind weltweit davon betroffen und es besteht ein großer medizinischer Bedarf an innovativen Therapien. Bisher ist eine medikamentöse Heilung nicht möglich. Verfügbare Therapien sind nur mit gewissen Einschränkungen anwendbar.

Über Endometriose
Endometriose betrifft Schätzungen zufolge rund 176 Millionen Frauen oder 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter. Sie wird durch das abnorme Wachstum von Gewebe verursacht, das der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ähnelt, jedoch außerhalb der Gebärmutter auftritt. Das kann ektopische Läsionen zur Folge haben. Besonders häufig treten diese Läsionen auf den Eierstöcken und dem Bauchfell auf, können jedoch auch andere Organe wie etwa die Blase, den Darm oder das Rektum betreffen. Endometriose geht häufig mit schmerzhaften Regelblutungen, chronischen Beckenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und verminderter Fruchtbarkeit einher.

Über Gebärmutter-Myome
Myome der Gebärmutter (Leiomyome) sind Geschwulste aus glattem Muskelgewebe, die ihren Ursprung im Myometrium, der Gebärmutterwand, haben. Sie sind der häufigste gutartige Tumor bei Frauen und treten typischerweise im mittleren oder späteren gebärfähigen Alter auf. Während die meisten Myome keine Symptome hervorrufen, leiden 5–10 % der Frauen vor der Menopause unter Symptomen wie starken Regelblutungen oder Druck auf Blase und Rektum.

Über die University of Oxford
Die Medical Sciences Division der Universität Oxford ist eines der größten biomedizinischen Forschungszentren in Europa, mit über 2.500 forschenden Mitarbeitern und mehr als 2.800 Studierenden. Die Universität gilt als eine der weltweit Besten im Bereich Medizin; ihre medizinische Fakultät führt die landesweite Rangliste in Großbritannien an.
Die University of Oxford zählt in vielen Bereichen der medizinischen Forschung zu den führenden wissenschaftlichen Einrichtungen - so beispielsweise auch auf dem Gebiet der Erforschung von genetischen und molekularen Krankheitsmechanismen oder der Neurowissenschaften. Zahlreiche Erkenntnisse konnten bereits aus dem Labor in die Klinik übertragen werden. Das klinische Studienprogramm an der University of Oxford zählt zu den umfangreichsten in Großbritannien. Die Universität arbeitet mit den lokalen National Health Service Trusts zusammen und Patienten können dadurch in angeschlossenen Kliniken von der medizinischen Forschung direkt profitieren. Die medizinische Fakultät von Oxford hat zudem ein Netzwerk klinischer Forschungsabteilungen in Asien und Afrika etabliert, in denen auf Spitzenniveau Forschung zu dringenden Gesundheitsproblemen betrieben wird – zum Beispiel auf dem Gebiet von Malaria, Tuberkulose, HIV/AIDS oder Grippe. Ausserdem ist Oxford für seine groß angelegten Studien bekannt, in denen der Einfluss verschiedener Faktoren wie beispielsweise Rauchen, Alkohol oder Ernährung auf die Entstehung von Krebs, Herzkrankheit und andere Erkrankungen untersucht wird.

Über Bayer HealthCare
Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien. Mit einem Umsatz von rund 18,9 Mrd. Euro (2013) gehört Bayer HealthCare, ein Teilkonzern der Bayer AG, zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care sowie Pharmaceuticals. Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Bei Bayer HealthCare arbeiten weltweit 56.000 (Stand: 31.12.2013) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Mehr Informationen unter www.healthcare.bayer.de

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG