Mittwoch - 18. Oktober 2017
Gemeinsame Bewegung schafft Lebensqualität:

Bayer fördert Sport bei Menschen mit Sehschädigung

Forschungsprojekt „STAII VIT“ zeigt: Gemeinsame Bewegung führt bei Menschen mit Sehschädigung zur Verbesserung der Lebensqualität / Bayer engagiert sich für die Bedürfnisse von Augenärzten und Betroffenen
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Dr. Jens Lipinski (re.), Bayer Vital, im Interview zur Intention der Förderung von Sportprojekten zur Inklusion mit Dr. Volker Anneken (Mitte), Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport gGmbH, Köln (FIBS), und Klaus Fahle (li.), Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (NA BIBB)

Leverkusen, 18. Oktober 2017 – „Inklusion durch Sport von Menschen mit Sehschädigung “ lautete der Titel einer Fachveranstaltung am 17. Oktober in der BayArena, Leverkusen. Im Fokus standen die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Bedeutung des Sports für Menschen mit Sehschädigung. „STAII VIT“, so der Name einer von Bayer Vital unterstützten Initiative des Berufsförderungswerks Düren gGmbH (BFW Düren) in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS), Frechen.

Sport steigert Lebensqualität

Ziel von „STAII VIT“ (Sport, Training, -Activities Improve Inclusion of Vision Impaired Trainees) war die Entwicklung und Umsetzung eines Schulungskonzeptes, das sehbehinderte oder blinde Kursteilnehmer zu sportlichen Aktivitäten motivieren sollte. Zu diesem Zweck wurden über einen Zeitraum von einem Jahr Sportkurse für Menschen mit Sehschädigungen durchgeführt. Vorab wurden 33 Trainerinnen und Trainer in das Sportkonzept eingewiesen. Startschuss für die Initiative, die noch bis November dieses Jahres läuft, fiel im Dezember 2015. Auf der Zielgeraden wurden in Leverkusen nun die ersten Resultate präsentiert.

Die zentralen Ergebnisse der Evaluation entsprechen in allen Punkten den Erwartungen. So erhöhten sich im Verlauf des Projekts die körperliche Aktivität der Teilnehmer, ihre Selbstwirksamkeitserwartung sowie ihre Lebensqualität in mehreren Kategorien, darunter besonders die soziale Lebensqualität. Die Selbstwirksamkeitserwartung, das heißt die Erwartung, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können, wies zudem durchschnittlich höhere Werte bei Teilnehmern mit hoher körperlicher Aktivität auf, als bei denen mit moderater beziehungsweise niedriger körperlicher Aktivität. An der Evaluation nahmen 30 sehbehinderte oder blinde Teilnehmerinnen und Teilnehmer (20 Männer, 10 Frauen) teil. Sie verfügten über eine durchschnittliche Sehschärfe von 0,05 und waren im Mittel 30 Jahre alt. Zu drei Messzeitpunkten erfolgte mittels Fragebogen die Erhebung von Daten zur körperlichen Aktivität, der Selbstwirksamkeitserwartung und der Lebensqualität. In allen Punkten konnte ein signifikanter Anstieg beobachtet werden. Dabei gab es keine signifikanten Geschlechterunterschiede.

Bayer engagiert sich für die Bedürfnisse von Betroffenen

Dass Bayer gerade dieses Vorhaben unterstützte, kommt nicht von ungefähr: Dazu Dr. Jens Lipinski, verantwortlich für den Bereich Patient Relations bei Bayer Vital: „Wir möchten einen Transfer von Innovationen in den Lebensalltag von Menschen ermöglichen, getreu der Bayer-Mission ‚Science for a better Life’. Dabei sind wir durchaus bereit, auch unkonventionelle Wege einzuschlagen. Genau das geschieht durch Initiativen wie STAII VIT. Deshalb war es uns ein wichtiges Anliegen, diese Aktivität zu unterstützen“. Und das sehr tatkräftig: Deutschlandweit suchte Bayer Augenärzte und Fitnesseinrichtungen, die in direkter Nachbarschaft zueinander lagen, um sie für eine gemeinsame Aktion zu gewinnen. Dazu Jürgen Hüllen, Bereichsleiter Forschung Entwicklung beim BFW Düren anlässlich der Veranstaltung: „Dass Bayer diverse Reha-Zentren für die Ausbildung von Trainern und für die Anwendung unseres Trainingskonzeptes begeistern konnte, war ein echter Gewinn für unser Ziel. Die spontane Zusage von Bayer, unsere Initiative zu unterstützen, war für mich zudem ein wichtiger Beleg dafür, dass wir mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg sind“.

Seitens der Augenärzte gab es ebenfalls viel Lob für diese Aktivität: „Wir waren sofort von dem Konzept überzeugt und wollten unseren Patienten, die wir zum überwiegenden Teil schon sehr lange behandeln und gut kennen, unbedingt die Möglichkeit eröffnen, von diesem Projekt zu profitieren. Wir sehen darin eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Versorgung der Erkrankung“, so der Augenarzt Dr.med. Erik Beeke, Osnabrück. Dass auch die sehbehinderten Teilnehmer äußerst begeistert waren, erlebte Ilka Fischer, Medizinische Fachangestellte in der teilnehmenden Einrichtung: „Es macht uns so viel Freude zu beobachten, wie die von uns angesprochenen Patienten inzwischen zur Gruppe zusammengewachsen sind und wie motiviert und begeistert sie jede Woche in ihre Turnschuhe schlüpfen. Man sieht deutliche Veränderungen, die Teilnehmer sind mobiler, munterer, selbstbewusster und auch kommunikativer geworden“.

Diese Ergebnisse geben allen Beteiligten Recht. „Sport kann Menschen mit Sehschädigung in vielfältiger Weise helfen – sowohl körperlich als auch psychisch. Angefangen von der Verbesserung der Koordination und Mobilität, über die Förderung sozialer Kontakte, bis hin zur Steigerung des Selbstvertrauens“, bringt es Dr. Jens Lipinski auf den Punkt“.

Bayer bietet Patienten neben seinen Produkten auch immer umfassende Serviceangebote mit ganz praktischen Hilfestellungen für den Alltag. Auf www.VisusVital.de und www.Das-Diabetische-Auge.de finden sich zum Beispiel Informationen zur Vorbeugung, Erkrankung, Diagnose und Behandlung von Netzhauterkrankungen sowie umfangreiche praktische Tipps.

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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