Mittwoch - 20. Mai 2015

Arbeitsgruppe des Weißen Hauses stellt Nationalen Aktionsplan vor:

Bayer begrüßt die Strategie der USA als konzertierte Aktion zur Verbesserung der Bestäubergesundheit

Blaupause für die globale Verbesserung der Bestäubergesundheit / Bienenschutz ist eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten / Mehr Forschung nötig, um neue Lösungen für die Bienengesundheit zu finden
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Bayer CropScience betrachtet die Verantwortung für die Bienengesundheit als gemeinsames Anliegen der verschiedenen Interessengruppen und als etwas, das gemeinschaftlich angegangen werden muss.

Monheim, 20. Mai 2015 – Bayer begrüßt die nationale Strategie zur Förderung der Gesundheit von Honigbienen und anderen Bestäubern, die von der zuständigen Arbeitsgruppe des US-Präsidenten am 19. Mai 2015 vorgestellt wurde.

„Bienen sind wichtige Bestäuber für die moderne, nachhaltige Landwirtschaft. Die US-Strategie zur Verbesserung der Bestäubergesundheit ist ein gut durchdachter, vielschichtiger Ansatz“, erklärte Annette Schürmann, Leiterin des Bayer Bee Care Centers. „Wir unterstützen voll und ganz die Forderung nach einer stärkeren Forschung auf dem Gebiet der Bestäubergesundheit und das richtungsweisende Bekenntnis zur Ausweitung geeigneter Lebens- und Nahrungsräume. Dieser Ansatz kann als Blaupause für eine globale Verbesserung der Bienengesundheit dienen.“

Seit fast 30 Jahren forscht Bayer auf dem Gebiet der Bestäubergesundheit. Das Hauptaugenmerk liegt dabei seit jeher auf bewirtschafteten Honigbienenvölkern. Bayer arbeitet mit Wissenschaftlern und Forschern auf der ganzen Welt zusammen, um die verschiedenen Faktoren, die einen Einfluss auf die Bienengesundheit haben, besser zu verstehen. Es geht darum, den Imkern bei der Bekämpfung der gefährlichen Varroa-Milbe zu helfen, die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken und den Nahrungsraum der Bestäuber zu verbessern.

Die Arbeitsgruppe, die im vergangenen Jahr vom US-Präsidenten Barack Obama eingesetzt wurde, untersteht der gemeinsamen Leitung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) und der US-Umweltschutzbehörde (EPA) und verfolgt einen umfassenden Ansatz, um die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Bestäubergesundheit in den Griff zu bekommen.

Vier-Säulen-Strategie zur Verbesserung der Bestäubergesundheit

Wissenschaftler und Regulierungsbehörden sind sich einig, dass die Bienengesundheit ein komplexes Thema ist. Wichtige Einflussfaktoren auf die Bienengesundheit sind beispielsweise Schädlinge und Parasiten, Mangelernährung, imkerliche Praktiken und schlechte Witterungsbedingungen. Aus diesem Grund hat die Arbeitsgruppe eine Vier-Säulen-Strategie entwickelt. Sie sieht einen Aktionsplan zur Forschungsförderung, eine stärkere Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, öffentlich-private Partnerschaften und Verbesserungen der Lebensräume vor.

Bayer setzt sich besonders für Lösungen im Rahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft ein, mit denen die Gesundheit und der Schutz der Honigbiene verbessert werden sollen. In diesem Zusammenhang fördert Bayer auch Maßnahmen, um die Biodiversität in den landwirtschaftlichen Betrieben durch die Schaffung von Nahrungs- und Nistmöglichkeiten aufzuwerten. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Imkern, Landwirten und anderen interessierten Kreisen trägt dazu bei, diese Ziele zu erreichen. Bayer-Experten arbeiten an der Verbesserung der Bienengesundheit – sowohl innerhalb der Bienenstöcke als auch draußen auf den Feldern. Sie entwickeln beispielsweise neue Produkte, mit denen Bienenvölker vor der tödlichen Varroa-Milbe geschützt werden können.

Geänderte Zulassungsverfahren kommen dem Bienenschutz zugute

Die Arbeitsgruppe stellt fest, dass Pflanzenschutzmittel für die landwirtschaftliche Produktion und die Gesundheit unserer Gesellschaft von weitreichender Bedeutung sind. Bayer begrüßt das Vorhaben der USA, die potenziellen Risiken für die Honigbienen durch ein einheitliches Verfahren zur Risikobewertung weiter zu verringern.

„Mit diesem einheitlichen Verfahren wird die EPA noch besser in der Lage sein, wissenschaftlich fundierte Entscheidungen über die Zulassung neonikotinoidhaltiger Pflanzenschutzmittel zu treffen“, erklärte Klaus Kunz, Global Regulatory Manager Insecticides bei Bayer CropScience. „Die Bestäubung ist für die Landwirtschaft wichtig; deshalb ist der Bienenschutz eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten: Landwirte, Imker und Industrie.“

Weitere Informationen zu Maßnahmen von Bayer auf dem Gebiet der Bienengesundheit finden Sie hier: www.beecare.bayer.com. Sie können uns auch auf Twitter @BayerBeeCare und auf Facebook unter facebook.com/BayerBeeCareCenter folgen.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft sowie hochwertige Materialien. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 9,494 Milliarden Euro im Jahr 2014 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf chemischer und biologischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 23.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG