Donnerstag - 4. September 2014

Standortleiter Dr. Klaus Gebauer übergibt Spende an Seenotretter in Brunsbüttel

Bayer MaterialScience hilft Helfern

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Jörg Ahrend, Leiter Informationszentrum Nord der DGzRS, Dr. Klaus Gebauer, Standort- und Produktionsleiter Brunsbüttel, Jürgen Grimsmann, Vormann der Station Brunsbüttel

Brunsbüttel, 4. September 2014 – Ihr Revier an der Schnittstelle von Elbe und Nord-Ostsee-Kanal ist eines der meist befahrenen Schifffahrtsgebiete der Welt. Von Brunsbüttel aus sorgen 16 freiwillige Seenotretter rund um die Uhr und bei jedem Wetter für Sicherheit auf See. Die Rede ist von den Männern der Freiwilligen-Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Brunsbüttel. Zur Unterstützung ihrer wichtigen Aufgabe spendete Bayer ihnen jetzt 4.000 Euro. Einen symbolischen Scheck überreichte Dr. Klaus Gebauer, Standort- und Produktionsleiter der Bayer MaterialScience AG in Brunsbüttel, heute an Vormann Jürgen Grimsmann und Jörg Ahrend, Leiter des DGzRS-Informationszentrums Nord in Schleswig-Holstein.

„Material und Ausrüstung müssen in gutem Zustand sein, damit der Eigenschutz der Seenotretter gewährleistet ist“, stellte Gebauer fest. Die Spende wird zur Beschaffung von Verbrauchsmaterial genutzt, welches zur Hilfeleistung auf See benötigt wird. Es wird im Stationsgebäude und auf dem Seenotrettungsboot GILLIS GULLBRANSSON untergebracht sein.

Grimsmann freute sich über die Unterstützung von Bayer MaterialScience: „Unsere gesamte Arbeit wird allein aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen finanziert. Deshalb ist eine solche finanzielle Hilfe gerade für die laufenden Kosten unerlässlich, um auch weiterhin für Menschen in Seenot ständig einsatzbereit sein zu können.“ Nicht zuletzt für die Sicherheit der Besatzung um Vormann Grimsmann muss die Technik an Bord bei ihren oft gefahrvollen Einsätzen zuverlässig funktionieren. Außer für den laufenden Betrieb der Station verwendet die DGzRS die Bayer-Spende für den Kauf eines leistungsstarken und wasserdichten LED-Handscheinwerfers. Er ist für die freiwilligen Seenotretter in der Dunkelheit ein sehr wichtiges Hilfsmittel beim Ausleuchten von Havaristen und bei der Suche nach Schiffbrüchigen.

Brunsbüttel ist eine von 54 Stationen der DGzRS an den Küsten von Nord- und Ostsee. Mit ihrem gut zehn Meter langen Seenotrettungsboot sind die Seenotretter sowohl für die Berufsschifffahrt als auch für Freizeitskipper auf dem Wasser unterwegs. Durchschnittlich verzeichnet die Brunsbütteler Crew etwa 25 Einsätze pro Jahr. Viele Kontroll- und Ausbildungsfahrten kommen hinzu. Grimsmann, der früher bei der Marine war und heute im Industriegebiet Brunsbüttel als Chemikant im Schichtdienst tätig ist, kann auf eine erfahrene Mannschaft setzen. Einige der ehrenamtlichen Helfer sind seit der Gründung der Brunsbütteler Station im Jahr 1987 dabei.

„Wir haben einen ausgeprägten Teamgeist. Wir müssen uns im Ernstfall aufeinander verlassen können – gerade in extremen Situationen bei einem Einsatz, wenn wir Menschen in großer Not helfen“, sagt Grimsmann. Wer sich bei der DGzRS in Brunsbüttel ebenfalls als freiwilliger Seenotretter engagieren möchte, muss in der Nähe der Station wohnen. Maritime Kenntnisse und Bezüge, etwa ein vorhandener Sportbootführerschein, sind von Vorteil, aber kein Muss, da die neuen Besatzungsmitglieder ihren Aufgaben entsprechend ausgebildet werden. Die Lehrgänge finden in der DGzRS-Ausbildungsstation in Neustadt in Holstein an der Ostsee, in der DGzRS-Zentrale in Bremen und vor Ort in Brunsbüttel statt.

Gebauer zeigte sich überzeugt, dass die Bayer-Spende an die Seenotretter gut investiert ist. „Für das Leben anderer gehen sie mutig, aber respektvoll mit der Gefahr um – und haben dabei immer die eigene Sicherheit im Blick.“


Über die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger:
Die DGzRS setzt auf 54 Stationen in Nord- und Ostsee zwischen Borkum im Westen und dem Stettiner Haff im Osten 60 moderne Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Die Seenotretter fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze – bei jedem Wetter, rund um die Uhr. Koordiniert werden sämtliche SAR-Maßnahmen (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. Seit Gründung des Rettungswerkes 1865 verdanken mehr als 80.000 Menschen den Seenotrettern schnelle Hilfe. Nach wie vor finanziert die DGzRS, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, ihre gesamte Arbeit ausschließlich durch Spenden, ohne Steuergelder zu beanspruchen. Mehr Informationen: www.seenotretter.de


Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.


Hinweis an die Redaktionen:
Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.
Weitere Informationen zu Bayer MaterialScience und dem Bayer Industriepark Brunsbüttel finden Sie unter www.materialscience.bayer.de


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG