Freitag - 11. September 2015

75 Jahre Versuchstätigkeit auf Gut Höfchen:

Bayer CropScience feiert Jubiläum des Standorts Burscheid

Praxisgerechte Prüfung von Wirkstoffen für innovative Pflanzenschutzmittel / Kompetenzzentrum für Bienen und Nützlinge / Dialogplattform für nachhaltige Landwirtschaft
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Betriebsleiter Dr. Dirk Ebbinghaus zeigt Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan, Dr. Adrian Engel und Ralf Jung von der Landwirtschaftskammer NRW, Dr. Simone Rosche, Standortleitung Monheim, und Landwirt Kurt Schumacher mit Pilzerregern befallene Buschbohnen.

Monheim, 11. September 2015 – Seit 75 Jahren testen Fachleute von Bayer CropScience auf Gut Höfchen nahe Burscheid neue Wirkstoffe als Basis für innovative Pflanzenschutzmittel unter landwirtschaftlichen Praxisbedingungen. Anlass genug für Bayer, dieses Jubiläum am 11. September zusammen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft, Kunden, Nachbarn und Mitarbeitern zu feiern.

„Wir sind sehr stolz auf unseren Versuchsstandort, der auch als Dialogplattform dient, um der Öffentlichkeit die Vorteile einer modernen, nachhaltigen Landwirtschaft näher zu bringen“, sagte Dr. Dirk Ebbinghaus, Leiter der mitten im Bergischen Land gelegenen Versuchsstation Gut Höfchen. „Denn die Landwirtschaft ist wie kein anderer Wirtschaftszweig auf die Nutzung natürlicher Ressourcen angewiesen.“ Neben Kunden und Behördenvertretern besuchen jedes Jahr auch Politiker, Schüler und Studenten das rund 100 Hektar große Gut Höfchen. Die Entwicklung sicherer, effizienter und umweltfreundlicher Pflanzenschutzmittel ist ein Beitrag von Bayer, um Ernten weltweit zu schützen und so die Ernährung der Menschen zu verbessern.

„Gut Höfchen ist außerdem ein Kompetenzzentrum für Bienen und Nützlinge“, ergänzte Dr. Ebbinghaus. „Im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ist es sehr wichtig, dass die Bienenverträglichkeit unserer Produkte gründlich untersucht und sichergestellt wird. Bienen produzieren aber nicht nur Honig, sondern sorgen in erster Linie für die Bestäubung unserer Kulturpflanzen.“ Bayer hat sich in besonderem Maße der Bienengesundheit verpflichtet und inzwischen über 60 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet.

Neben der intensiven Prüfung von Wirkstoffen unter realistischen Feldbedingungen und Rückstandsversuchen gehört die Entwicklung von neuen Anwendungsverfahren und Applikationsgeräten zu den vielfältigen Aufgaben der Bayer-Experten auf Gut Höfchen. Hinzu kommen die Ausbildung und das Training von Technikern, Studenten und Praktikanten in Bereichen wie sicherer Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, Versuchsmethodik, integrierter Pflanzenschutz und Obstbau.

Gut Höfchen – ein Standort mit Geschichte

Höfchen wurde erstmals zu Beginn des 16. Jahrhundert als Teil des Rittergutes Landscheid beschrieben. Landscheid war Wohnsitz des bergischen Adels, der späteren Grafen von Berg, und wird urkundlich erstmalig 1301 erwähnt. Erster bürgerlicher Besitzer von Höfchen war Johann Busch im Jahre 1743. Um 1820 tauchte erstmalig der Name Schmitz als Eigentümer auf. Diese Familie bewirtschaftete den Betrieb als Obst- und Weidegut und erweiterte ihn durch den Erwerb des Brennrechts und der Eröffnung einer Kornbranntwein-Brennerei. Eine bekannte Marke dieser Brennerei war „Höfchens Bergischer“, der noch bis ins Jahr 1974 von den Erben der Brennerei Schmitz-Höfchen vertrieben wurde.

Im Jahr 1940 wurde Höfchen von der damaligen Pflanzenschutzabteilung der Firma Bayer zur Errichtung einer Versuchsstation mit dem Schwerpunkt Obstbau gekauft. Während des Krieges diente es als Hauptquartier der Pflanzenschutzabteilung, die von Leverkusen nach Höfchen verlegt wurde. Ab 1955 wurde Höfchen dann als reine Feldversuchsstation genutzt. Heute gehört das Versuchsgut Höfchen zur Abteilung Agronomic Development von Bayer CropScience. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen werden zu Versuchszwecken beispielsweise Getreide, Kartoffeln, Mais, Raps, Obst und Gemüse sowie Zierpflanzen angebaut.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 9,494 Milliarden Euro im Jahr 2014 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf chemischer und biologischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 23.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com

Hinweis an die Redaktionen:
Fotos finden Sie in Druckqualität zum Downloaden im Internet unter www.presse.bayer.de und www.presse.bayercropscience.com.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayercropscience.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG