Mittwoch - 11. Juni 2014

WM 2014: Der offizielle Spielball besteht aus Materialien von Bayer MaterialScience

Aus Dormagen bis ins WM-Finale

Produktionsbetrieb liefert Rohstoffe für den „Brazuca“
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Im PUD-Betrieb Dormagen werden Polyurethan-Dispersionen der Produktreihe Impranil® im großen Maßstab hergestellt. Betriebsleiter Robert Vieler erklärt Guilherme Pinheiro Santos die wichtigsten Schritte des Produktionsprozesses.

Dormagen, Juni 2014 – Schon jetzt ist klar, dass Deutschland im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien dabei sein wird. Denn der offizielle Spielball von adidas mit dem bezeichnenden Namen „Brazuca“ kommt ein Stück weit aus dem Hause Bayer. Der Betrieb am Standort Dormagen, der Rohstoffe für Beschichtungen und Klebstoffe produziert, steuert mit dem Produkt Impranil® einen wichtigen Teil zum WM-Ball 2014 bei.

Fußball zählt weltweit zu den beliebtesten Mannschaftssportarten. Ein Spiel dauert üblicherweise 90 Minuten. Pro Mannschaft stehen 11 Spieler auf dem Feld, davon einer im Tor. Diese Fakten zählen fast zur Allgemeinbildung. Aber wussten Sie auch, dass der kleine runde Protagonist auf dem Rasen zu einem großen Teil aus Kunststoff besteht?
Eine Frage, der kürzlich Guilherme Pinheiros Santos während eines Besuchs unter anderem in dem Dormagener Betrieb nachgehen durfte. Insgesamt 160 Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Der 17-Jährige Brasilianer ist Schüler der Fußballschule von Bayer in Belford Roxo, die seit 1993 Jugendliche aus der Region rund um Rio fördert. Auf Einladung des Unternehmens machte der Brasilianer Station in Forschung, Produktion sowie Marketing und informierte sich dabei über die Herstellung des „Brazuca“.

Zwischen Rohren, Kesseln und Rührern
Guilherme hat sein persönliches Exemplar des „Brazuca“ bei sich. Er trägt den Ball unterm Arm, als er die Produktionsanlagen besichtigt. Fasziniert betrachtet er die Proben. „Aus diesen Stoffen wird der Ball hergestellt?“, fragt er etwas ungläubig. Betriebsleiter Robert Vieler bejaht: „Das sind verschiedene Gemische, die für optimale Spieleigenschaften des aktuellen WM-Balls sorgen.“

Bereits seit der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko, ersetzt ein vollsynthetischer Fußball die traditionelle Kugel aus vernähten Lederelementen. Im Gegensatz zu seinem ledernen Vorgänger saugt sich der Synthetikball bei Regen nicht mit Wasser voll. Die einzelnen Verbundelemente des Balls sind im Vergleich zu früheren Bällen nicht mehr eckig, sondern geschwungen. Sie werden auf der Oberfläche thermoverklebt. Das gibt dem Ball eine noch rundere Form und macht die Annahme sowie den Abschuss ausgesprochen präzise. Die äußerste Schicht verhindert zudem den Abrieb des leuchtend bunten Ball-Designs in grün, orange, blau und schwarz. Die Farben erinnern an den brasilianischen Karneval und sollen so schnell nicht verblassen.

Robert Vieler und Guilherme Pinheiros Santos stehen inmitten des Betriebs – um sie herum zahlreiche Rohre und Reaktionskessel. Das Mahlen der Rührer im Innern der Kessel ist laut zu hören. „Man muss sich die Rührgeräte vorstellen, wie einen Handmixer aus der heimischen Küche, nur eben um ein Vielfaches größer“, erklärt Vieler. Die automatisch gesteuerten Rührwerke im Produktionsbetrieb bringen die Ausgangsstoffe für das Produkt mit ihren kräftigem Bewegungen zur Reaktion. Dabei kommen sie auf bis zu 80 Umdrehungen pro Minute.

Eine Sache möchte Robert Vieler im Anschluss an die Betriebsführung aber auch noch vom Nachwuchsprofi wissen: „Wer wird deiner Meinung nach am 13. Juli als Sieger aus dem Finale gehen?“ Da ist sich Guilherme sicher: „Das wird natürlich mein Heimatland Brasilien sein – als Gewinner gegen Deutschland.“ „Na macht nichts“, findet Vieler. Wohlwissend, dass auch Dormagen ganz sicher im Endspiel sein wird.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit. Dort können Sie auch Bildmaterial herunterladen. Bitte beachten Sie die Quellenangabe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG