Donnerstag - 26. Oktober 2017

Telefon-Pressekonferenz zum 3. Quartal 2017

Aus den Ausführungen von Werner Baumann

Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG

(Es gilt das gesprochene Wort)

Meine Damen und Herren,

auch ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserer heutigen Telefonkonferenz zum dritten Quartal 2017. Es war erneut ein Quartal, aus dem es viel zu berichten gibt. Das möchte ich zunächst tun, um dann im Anschluss gerne Ihre Fragen zu beantworten.


(2010-1513-1)

Im vergangenen Quartal haben wir wichtige strategische Schritte unternommen. So sind wir unserem Ziel, uns mittelfristig vollständig von Covestro zu trennen, ein großes Stück näher gekommen. Wir haben unseren Anteil an Covestro weiter verringert. Der direkt von Bayer gehaltene Anteil liegt nun bei 24,6 Prozent.

Zudem verzichten wir auf die Ausübung bestimmter Stimmrechte bei der Covestro-Hauptversammlung. Wir haben damit die faktische Kontrolle über das Unternehmen abgegeben und Covestro entkonsolidiert. Die verbleibenden Covestro-Anteile werden in der Bilanz nun nach der sogenannten Equity-Methode bewertet.

Dies hat entsprechende Auswirkungen auf unsere Finanzinformationen: Das fortzuführende Geschäft des Bayer-Konzerns setzt sich nun allein aus den Life-Science-Geschäften zusammen. Die Vorquartale – einschließlich der Vorjahreswerte – wurden entsprechend angepasst.

Ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf die geplante Übernahme von Monsanto war die vertragliche Vereinbarung, bestimmte Crop-Science-Geschäfte für 5,9 Milliarden Euro an BASF zu verkaufen. Es handelt sich um unser weltweites Glufosinat-Ammonium- Geschäft und die dazugehörige LibertyLink™-Technologie zur Herbizidtoleranz. Hinzu kommt ein wesentlicher Teil des Geschäfts mit Saatgut in Feldkulturen einschließlich der entsprechenden Forschung und Entwicklung.

Der Verkauf muss kartellrechtlich noch genehmigt werden. Der Vollzug ist zudem an die Bedingung geknüpft, dass die Übernahme von Monsanto erfolgreich abgeschlossen wird.

Wir gehen mit dieser Vereinbarung aktiv auf mögliche Bedenken der Behörden im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Monsanto ein. Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss dieser Transaktion. Es ist aber – das möchte ich ausdrücklich betonen – kein Versuch, Entscheidungen der Regulierungsbehörden vorwegzunehmen.

Auf den aktuellen Stand bei der Übernahme werde ich nachher noch einmal ausführlicher eingehen.



(2017-1504-2)

Lassen Sie mich aber zunächst zum Geschäftsverlauf kommen. Bitte beachten Sie, dass ich beim Umsatz immer von währungs- und portfoliobereinigten Veränderungen spreche. Auch bei Veränderungen der Produktumsätze nenne ich stets währungsbereinigte Zahlen.

Im dritten Quartal konnten wir Umsatz und Ergebnis steigern. In einzelnen Bereichen war es aber auch – wie erwartet – ein schwieriges Quartal. Während unsere Division Pharmaceuticals ihren Wachstumskurs fortsetzte, verlief das Consumer-Health-Geschäft erwartungsgemäß schwach. Crop Science und Animal Health erzielten ein Umsatzplus, verzeichneten aber Rückgänge beim Ergebnis.

Unseren Ausblick für das Geschäftsjahr haben wir auf Basis der geänderten Konzernstruktur bestätigt.


(2017-1504-3)

Nun zu den Zahlen im Einzelnen.

Der Konzernumsatz belief sich im dritten Quartal 2017 auf 8 Milliarden Euro. Das ist jetzt, um es noch einmal zu betonen, der Umsatz unserer Life-Science-Geschäfte – ohne Covestro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht das einem Zuwachs von 1,2 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Negative Währungseffekte belasteten das Ergebnis mit rund 100 Millionen Euro.

Das EBIT lag mit 1,4 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahrs. Es beinhaltet per saldo Sonderaufwendungen in Höhe von 249 Millionen Euro. Das um diese Sondereinflüsse bereinigte EBIT stieg um 7,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

Das Konzernergebnis lag bei 3,9 Milliarden Euro. Darin enthalten ist insbesondere ein Ertrag von 2,4 Milliarden Euro aus der Neubewertung der verbleibenden Anteile an Covestro. Aufgrund dieses Einmaleffekts ist das Konzernergebnis nicht mit dem des Vorjahrs vergleichbar. Wir haben deshalb davon abgesehen, hier eine prozentuale Veränderung anzugeben.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft verringerte sich um 3,9 Prozent auf 1,47 Euro. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Zahl der zu berücksichtigenden Aktien durch die im November 2016 ausgegebene Pflichtwandelanleihe im Jahr 2017 signifikant erhöht hat. Bei unveränderter Aktienanzahl hätte sich das bereinigte Ergebnis je Aktie um 1,4 Prozent erhöht.

Die Nettofinanzverschuldung konnten wir im dritten Quartal deutlich zurückführen. Sie halbierte sich im Vergleich zum Ende des zweiten Quartals auf 4,7 Milliarden Euro. Dies wurde im Wesentlichen ermöglicht durch Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft sowie durch Einnahmen aus der Veräußerung von Covestro-Aktien.

Ich komme nun zur Geschäftsentwicklung der einzelnen Divisionen.


(2017-1504-4)

Zunächst zu unserer Division Pharmaceuticals. Der Umsatz im Pharma-Geschäft legte im dritten Quartal um 2,3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu. Stark entwickelten sich dabei erneut unsere Hauptwachstumsprodukte. Der Umsatz mit unserem Gerinnungshemmer Xarelto™, dem Augenmedikament Eylea™, den Krebmedikamenten Xofigo™ und Stivarga™ sowie Adempas™ gegen Lungenhochdruck lag bei insgesamt 1,5 Milliarden Euro. Das war ein Zuwachs von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Besonders erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit unseren Krebsmedikamenten. Der Umsatz mit Xofigo™ stieg um rund 25 Prozent, vor allem dank der erfolgreichen Markteinführung in Japan und der höheren Nachfrage in Europa. Stivarga™ legte sogar um 28 Prozent zu, mit besonders hohen Zuwächsen in den USA und Japan.

Unser umsatzstärkstes Produkt Xarelto™ verzeichnete ein Plus von 6,6 Prozent. In den USA, wo Xarelto™ von einer Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson vermarktet wird, konnte der Umsatz im Markt prozentual zweistellig gesteigert werden. Die bei Bayer als Umsatz erfassten Lizenzeinnahmen blieben aber unter anderem wegen einer Periodenverschiebung auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Der Absatz des Blutgerinnungsmittels Kogenate™ ging deutlich um 26 Prozent zurück. Das lag hauptsächlich an der vertragswidrigen Einstellung der Bezüge durch unseren Vertriebspartner.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals konnten wir um 5,1 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro steigern. Dies resultierte vor allem aus höheren Absatzmengen und geringeren Herstellungskosten. Negative Währungseffekte drückten das Ergebnis um etwa 60 Millionen Euro.


(2017-1504-5)

Kommen wir nun zu unserer Division Consumer Health. Das Geschäft mit unseren rezeptfreien Gesundheitsprodukten entwickelte sich im dritten Quartal erwartungsgemäß schwach. Der Umsatz verringerte sich um 2,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Einen Rückgang verzeichneten wir in Nordamerika. Starker Wettbewerb in den USA belastete insbesondere das Geschäft mit unserem Analgetikum Aleve™ und dem Sonnenschutzmittel Coppertone™. Auch in Europa ging der Umsatz zurück. Dies lag vor allem daran, dass wir in Russland gegenüber dem starken Vorquartal ein schwächeres Geschäft verzeichneten.

Erfreulich entwickelte sich dagegen das Geschäft mit unserem Antihistaminikum Claritin™, insbesondere in China und in den USA. Es legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um über 9 Prozent zu.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health verringerte sich im dritten Quartal deutlich um 16,5 Prozent auf 274 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist vor allem auf geringere Absatzmengen und höhere Herstellungskosten zurückzuführen.


(2017-1504-6)


Der Umsatz der Division Crop Science stieg um 2,7 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut erreichte unter dem Strich eine Steigerung des Umsatzes. Kräftige Zuwächse gab es bei Insektiziden und vor allem im Saatgutgeschäft. Einen deutlichen Rückgang verzeichneten wir dagegen bei den Fungiziden.

Regional betrachtet entwickelte sich vor allem das Geschäft in Nordamerika und
Asien / Pazifik positiv. In Europa / Nahost / Afrika und in Lateinamerika blieb der Umsatz auf Vorjahresniveau.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science verringerte sich im dritten Quartal um 3,5 Prozent auf 307 Millionen Euro. Dies lag hauptsächlich an niedrigeren Absatzpreisen sowie einem negativen Währungseffekt.

Positiv ist, dass wir die Rückstellung für Produktrückgaben in Brasilien verringern konnten. Dies zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Normalisierung der Situation in Brasilien greifen. Dort hatten wir im Vorquartal aufgrund unerwartet hoher Lagerbestände an Pflanzenschutzmitteln Rückstellungen bilden müssen.

Kommen wir nun zu unserer Geschäftseinheit Animal Health. Hier konnten wir den Umsatz in einem insgesamt schwachen Marktumfeld um 1,4 Prozent auf 359 Millionen Euro steigern. Mit einem Plus von 17 Prozent entwickelte sich vor allem das Geschäft mit unserem Floh- und Zeckenhalsband Seresto™ erneut sehr positiv. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging um 9 Prozent zurück. Dies lag unter anderem an höheren Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie negativen Währungseffekten.


(2017-1504-7)

Meine Damen und Herren,

kommen wir nun zu unseren Finanzzielen. Dabei legen wir nun die Wechselkurse vom 30. September zugrunde. Außerdem haben wir, wie schon erwähnt, die Konzernzahlen für das vergangene Jahr an die neue Konzernstruktur angepasst.

Auf dieser Basis haben wir unseren Ausblick für das Jahr 2017 bestätigt. Wie schon zum zweiten Quartal in unserer Prognose für die Life-Science-Geschäfte angegeben, planen wir einen Umsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte EBITDA erwarten wir nach wie vor leicht über dem Niveau des Vorjahrs.

Beim bereinigten Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft rechnen wir mit einem Rückgang im unteren einstelligen Prozentbereich. Bitte beachten Sie, dass wir hier für die Life-Science-Geschäfte bisher keine Prognose abgegeben hatten. Außerdem ist zu beachten, dass sich auch hier wieder die gestiegene Aktienzahl auswirkt. Ohne diesen Effekt der Pflichtwandelanleihe würde sich das bereinigte Ergebnis je Aktie im unteren einstelligen Prozentbereich verbessern.


(2017-1504-8)

Lassen Sie mich an dieser Stelle ein paar weitere Schlaglichter aufzeigen, wie wir bei Bayer an der Zukunft arbeiten.

Im September haben wir gemeinsam mit Ginkgo Bioworks ein neues Unternehmen gegründet. Es soll die Fähigkeit von Mikroben verbessern, bestimmten Pflanzen Stickstoff-Dünger zur Verfügung zu stellen. Diese Pflanzen könnten sich so eines Tages vielleicht selbst düngen. Das wäre ein weiterer Quantensprung auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft. Das Joint Venture ist bereits die fünfte Investition des Bayer Lifescience Center.

Bei unserer Pharma-Pipeline konnten wir zuletzt wichtige Erfolge mit unseren Krebsmedikamenten erzielen: Stivarga™ wurde in Europa für eine weitere Indikation zugelassen. Und in den USA erteilte die Gesundheitsbehörde FDA dem Wirkstoff Copanlisib eine beschleunigte Zulassung zur Behandlung einer bestimmten Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Copanlisib wird übrigens künftig unter dem Markennamen Aliqopa™ vertrieben.


(2017-1504-9)

So viel zu unseren Geschäftszahlen, unserem Ausblick und einigen Aspekten aus unserer Forschung und Entwicklung. Lassen Sie mich nun kurz zusammenfassen, wo wir bei der geplanten Übernahme von Monsanto stehen.

Bei den behördlichen Freigaben für die Transaktion machen wir Fortschritte. Wir haben jetzt etwa ein Drittel der erforderlichen Freigaben erhalten. Zudem werden wir in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit den Behörden führen mit dem Ziel, den erfolgreichen Abschluss der Prüfungen voranzubringen.

Den angekündigten Verkauf bestimmter Geschäfte an BASF hatte ich eingangs schon angesprochen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission im August eine Phase-II-Untersuchung eingeleitet. Eine solche zweite Verfahrensphase mit vertiefender Prüfung ist bei einem Zusammenschluss dieser Größenordnung nicht ungewöhnlich. Wir hatten sie daher erwartet.

Zudem hat die EU-Kommission aktuell die Uhr im laufenden Genehmigungsverfahren angehalten. Damit soll den Firmen mehr Zeit gegeben werden, angeforderte Informationen zu liefern. Auch ein solches „Anhalten der Uhr“ ist – gerade bei sehr umfangreichen Fällen – nicht unüblich. Wir werden unser Möglichstes tun, alle Fragen so schnell wie möglich zu beantworten.

In den USA haben wir den sogenannten Second Request des Department of Justice vollständig beantwortet. Derzeit sichtet die Behörde, wie in solchen Fällen üblich, das sehr umfangreiche Material und nimmt weitere Prüfungen vor. Und wir sind auch mit CFIUS, dem Ausschuss zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen in den USA, in konstruktiven Gesprächen.

Auch bei der Refinanzierung der geplanten Übernahme von Monsanto kommen wir voran. Die Pflichtwandelanleihe über 4 Milliarden Euro, die wir im November 2016 erfolgreich platziert hatten, habe ich schon angesprochen. Für die weitere Ausfinanzierung wollen wir über eine Bezugsrechtskapitalerhöhung zusätzliches Eigenkapital aufnehmen. Zudem sind Anleiheplatzierungen in verschiedenen Währungen geplant.

Wir werden auch den Nettoerlös aus der angekündigten Veräußerung an BASF zur Refinanzierung der Monsanto-Übernahme verwenden. Ob und in welchem Maße sich dadurch der Eigenkapitalanteil der Ausfinanzierung verändert, werden wir im Rahmen der noch anstehenden Detailplanungen entscheiden.


(2017-1504-10)

Meine Damen und Herren, lassen sie mich kurz zusammenfassen.

Das dritte Quartal 2017 war operativ in einigen Bereichen herausfordernd, aber unter dem Strich erfolgreich. Wir konnten Umsatz und Ergebnis steigern.

Zudem haben wir wichtige Weichen gestellt. Wir haben Covestro entkonsolidiert. Damit sind wir unserem Ziel, uns mittelfristig vollständig von dem Unternehmen zu trennen, ein entscheidendes Stück nähergekommen.

Und auch bei der geplanten Übernahme von Monsanto sind wir weiter vorangekommen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Behörden zusammen mit dem Ziel, die Transaktion bis Anfang 2018 abschließen zu können.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Jetzt freue ich mich, Ihre Fragen zu beantworten.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu einem solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter anderem: Ungewissheiten bezüglich des Zeitpunkts des Vollzugs der Transaktion; das Risiko, dass die Parteien die von dem Unternehmenszusammen- schluss erwarteten Synergien und Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums (oder überhaupt nicht) erzielen oder die Integration des Geschäftsbetriebs der Monsanto Company („Monsanto“) in die Bayer Aktienge- sellschaft („Bayer“) nicht gelingt; dass die Integration von Monsanto schwieriger, zeitaufwendiger oder teurer verläuft als erwartet; dass die Umsätze nach dem Vollzug der beabsichtigten Transaktion niedriger ausfallen als angenommen; dass Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen oder Störungen des gewöhnlichen Geschäfts- ablaufs infolge der Ankündigung der Transaktion (einschließlich Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung bestehender Beziehungen mit Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw. schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; Risiken im Zusammenhang mit der Ablenkung des Managements vom operativen Tagesgeschäft durch die Transaktion; dass die Bedingungen für den Vollzug der beabsichtigten Transaktion nicht erfüllt werden oder die erforderlichen behördlichen Genehmigungen nicht planmäßig oder zu den erwarteten Bedingungen eingeholt werden können; die Erfüllbarkeit der Erwartungen der Parteien hinsichtlich des Zeitpunkts, des Vollzugs sowie der steuerlichen und bilanziellen Behandlung des Unternehmenszusam- menschlusses; die Folgen der Refinanzierung der im Zusammenhang mit der Transaktion aufgenommenen Kredite, die Folgen der Fremdkapitalaufnahme durch Bayer im Zusammenhang mit der Transaktion sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Rating von Bayer; die Auswirkungen des Zusammenschlusses von Bayer und Monsanto, einschließlich der zukünftigen Finanzlage, des operativen Ergebnisses, der Strategie sowie der Pläne des kombinierten Unternehmens; weitere Faktoren, die in dem von Monsanto bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission („SEC“) eingereichten Jahresbericht (Form 10-K) für das am 31. August 2016 zu Ende gegangene Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei der SEC eingereichten Berichten (erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos Webseite unter www.monsanto.com) beschrieben sind; sowie andere Faktoren, die in den von Bayer veröffentlichten Berichten (erhältlich auf der Bayer-Webseite www.bayer.de) beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders vorgeschrieben, übernehmen Bayer und Monsanto keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichteten Aussagen, deren Wirkung lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollte keine unangemessene Bedeutung beigemessen werden.

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