Montag - 23. Mai 2016

Telefon-Pressekonferenz

Aus den Ausführungen von Werner Baumann, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG, Liam Condon, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science, Johannes Dietsch, Finanzvorstand der Bayer AG

(Es gilt das gesprochene Wort)


Präsentation Werner Baumann


(2016-1504-1)

Sehr geehrte Damen und Herren, guten Morgen und vielen Dank, dass Sie an der Telefonkonferenz teilnehmen. Ich freue mich, heute die Absicht zur Übernahme von Monsanto bekannt geben zu können.

Die Agrarwirtschaft steht vor einer der größten Herausforderungen unserer Zeit: Wie können wir zusätzliche drei Milliarden Menschen auf der Welt im Jahr 2050 ernähren? Wir bei Bayer haben es uns zur Aufgabe gemacht, große gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen – durch Innovation, Wissenschaft und verantwortliches Handeln.

Unsere Kernkompetenz ist die Entwicklung innovativer Life-Science-Geschäfte und sie in Spitzenpositionen zu führen. So schaffen wir Mehrwert für unsere Aktionäre, Mitarbeiter und die Gesellschaft insgesamt.

Wir sind seit langem von Monsanto beeindruckt und teilen die Überzeugung, dass ein integrierter Anbieter in der Lage ist, erheblichen Wert für Bayer, Monsanto und all unsere Stakeholder zu generieren. Wir haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Gespräche hinsichtlich der Frage geführt, wie wir unsere gemeinsame Vision eines integrierten Ansatzes verwirklichen können. Die Überlegungen reichten von der Kooperation auf bestimmten Gebieten bis hin zu Forschungs- und Entwicklungsvereinbarungen. Nach gründlicher Prüfung und Vorbereitung sind wir fest davon überzeugt, dass sich durch die Zusammenlegung der beiden Unternehmen der größte Wert realisieren lässt und wollen die Transaktion konsequent weiterverfolgen.

Diese Transaktion ist eine attraktive Gelegenheit für die Aktionäre von Monsanto. Wie Sie auf dem Chart sehen, schlagen wir ein Barangebot in Höhe von 122 US-Dollar je Monsanto-Aktie vor – dies bedeutet eine Prämie von 37 Prozent auf den Monsanto-Aktienkurs von 89,03 US-Dollar am 9. Mai 2016, dem Tag vor Abgabe unseres Angebots. Wir sind überzeugt, dass unser Angebot die beste Möglichkeit für die Monsanto-Aktionäre ist, unmittelbar und sicher Wert bei einer erheblichen Prämie zu realisieren.

Unser Angebot steht nicht unter einem Finanzierungsvorbehalt. Wir planen, den der Transaktion zugrundeliegenden Unternehmenswert durch einen Eigenkapitalanteil von voraussichtlich rund 25 Prozent zu finanzieren, vornehmlich durch eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten. Der Rest wird über Fremdkapital finanziert. Wir sind aufgrund fortgeschrittener Gespräche und der Unterstützung der finanzierenden Banken Bank of America Merrill Lynch und Credit Suisse fest davon überzeugt, die Finanzierung dieser Transaktion sicherstellen zu können. Wir sind ebenso zuversichtlich, alle notwendigen Freigaben der Aufsichtsbehörden zu erhalten.


(2016-1504-2)

Die Transaktion bedeutet für unsere Division Crop Science einen großen Schritt nach vorne und würde Bayer als Life-Science-Unternehmen mit führenden Positionen in seinen Kerngeschäften stärken.

Durch den Zusammenschluss mit Monsanto entstünde ein vollintegriertes führendes Unternehmen in der Agrarwirtschaft. Wir könnten ein umfangreiches Produktportfolio im Bereich Saatgut und Pflanzeneigenschaften, Pflanzenschutz und Biologika anbieten und auf eine Forschungs- und Entwicklungs-Plattform mit Kompetenzen in allen relevanten Technologien und einer umfassenden Pipeline zurückgreifen. All dies ermöglicht uns, Landwirten bessere Lösungen anzubieten. Zudem werden wir Vorreiter im Bereich digitale Landwirtschaft sein und so zur Vorbereitung auf die Landwirtschaft der nächsten Generation beitragen.

Durch den Zusammenschluss erwarten wir, eine erhebliche Wertsteigerung für unsere Aktionäre erzielen zu können. Wir haben beträchtliches Synergiepotenzial bei Umsatz und Kosten in branchenüblicher Höhe ermittelt. Wir rechnen mit Gesamtsynergien von rund 1,5 Milliarden US-Dollar nach drei Jahren und weiteren positiven Effekten aus dem integrierten Angebot in den Folgejahren. Wir erwarten darüber hinaus einen positiven Wertbeitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im ersten vollen Jahr nach Abschluss der Transaktion und im zweistelligen Prozentbereich danach. Darüber hinaus sehen wir Potenzial für eine höhere Bewertung des kombinierten Agrargeschäfts durch den Kapitalmarkt.


(2016-1504-3)

Wenn wir auf unsere Kriterien für Portfolioentscheidungen schauen, wird unmittelbar deutlich, warum die Kombination so gut zu unserer Life-Science-Strategie passt.

Erstens, wir interessieren uns für wissenschaftsbasierte, innovative Geschäfte. Monsanto ist hochinnovativ mit einem auf Biotechnologie ausgerichteten Geschäftsmodell. Außerdem hat Monsanto eine hohe Kompetenz in Forschung und Entwicklung und versteht es sehr gut, die Innovationen in nachhaltige Anwendungen für den Landwirt umzusetzen.

Zweitens spielt das Thema Regulierung für unser Geschäftsmodell eine wichtige Rolle – gerade mit Blick auf Innovationen und wissenschaftliche Ergebnisse. Monsanto ist in dieser regulierten Branche wirtschaftlich erfolgreich, verfügt über ein starkes Patentportfolio und zählt zu den technologischen Vorreitern.

Drittens streben wir immer danach, führende Positionen in unseren Geschäftsbereichen zu besetzen. Monsanto zählt mit seinen starken Marken bereits zu den Besten bei Saatgut und Pflanzeneigenschaften und liegt auch in der digitalen Landwirtschaft mit an der Spitze.

Viertens: Wir suchen vor allem nach passenden Geschäften mit einer starken Wachstumsdynamik. Monsanto hat einen langfristigen Fokus auf besonders wachstumsstarke Regionen und Bereiche.

Und schließlich investieren wir in hochrentable Geschäfte – mit Margen, die zu den höchsten in der Branche gehören, verbunden mit hohen Cashflows.

Sie sehen: Der Zusammenschluss mit Monsanto ist sehr komplementär und passt in jeder Hinsicht. Er wird uns auf Geschäfts- und Konzernebene erheblich voranbringen.


(2016-1504-4)

Ein Blick auf den Pro-forma-Umsatz 2015 in unseren Life-Science-Bereichen einschließlich Monsanto veranschaulicht den Einfluss auf unser Gesamtportfolio. Mit Monsanto kämen ein Umsatz von 12,7 Milliarden Euro, ein EBITDA von etwa 4 Milliarden Euro und mehr als 22.500 Mitarbeiter zu Bayer hinzu.

Das Healthcare-Geschäft und das Agrargeschäft würden dann in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, und wir würden unseren Führungsanspruch im Bereich der Life Sciences deutlich untermauern.


Übergabe an Liam Condon


(2016-1504-5)

Wir sind der festen Überzeugung, dass die angestrebte Transaktion eine überzeugende Antwort auf die enormen Herausforderungen der Branche bietet.

Es wird erwartet, dass die Weltbevölkerung bis 2050 um weitere 3 Milliarden Menschen wächst. Dies entspricht der sechsfachen Anzahl der derzeitigen europäischen Bevölkerung. Um alle Menschen ernähren zu können, muss die Produktivität in der Landwirtschaft im gleichen Zeitraum um 60 Prozent steigen. Der steigende Eiweißkonsum wird die Lage weiter verschärfen. Die Ackerfläche zum Anbau von Nahrungsmitteln dürfte dagegen im selben Zeitraum pro Kopf um rund 17 % schrumpfen. Berücksichtigen wir zudem mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Erträge, so entsteht eine erhebliche Lücke zwischen Nahrungsmittelbedarf und erzeugten Mengen. Um die Lücke zu schließen, sind innovative und integrierte Lösungen erforderlich – und diese Transaktion ist der erforderliche revolutionäre Ansatz für die Landwirtschaft, um die Ernährung dauerhaft sicherstellen zu können.


(2016-1504-6)

Die grundlegenden Herausforderungen der Agrarindustrie lassen sich direkt in neue Anforderungen an die Landwirte übertragen, mit denen sie in den nächsten Jahren konfrontiert sein werden.

Sie müssen die richtigen Entscheidungen treffen bei der Auswahl der leistungsfähigsten Saatgutsorten, bei der Art der Betriebsführung und beim wirtschaftlichen Einsatz landwirtschaftlicher Produktionsfaktoren wie beispielsweise Saatgut und Pflanzeneigenschaften, Düngemittel und Pflanzenschutz. Nur dann lassen sich optimale Erträge auf nachhaltigere Weise erzielen.

Für die Agrarwirtschaft ist dies Aufgabe und Chance zugleich, neue Angebote zu machen, die sich unter dem Begriff „Landwirtschaft der nächsten Generation“ zusammenfassen lassen:

- passgenaue Lösungen für den einzelnen Landwirt, wobei hochkomplexe Anforderungen in unterschiedlichen Regionen und Produktkategorien zu berücksichtigen sind,

- die erforderliche Innovationsfähigkeit, um sich an die Spitze dieser Entwicklungen setzen,

- und die optimale Abstimmung zwischen allen Produkten und Einsatzfaktoren: durch digital unterstützte Angebote mit dem Ziel der bestmöglichen Nutzung moderner Technologien zum Vorteil von Landwirt und Umwelt.


(2016-1504-7)

Mit der angestrebten Zusammenführung von Bayer und Monsanto entsteht ein neues, weltweit führendes Unternehmen in einer Branche von rund 85 Milliarden Euro. Wir sind überzeugt, dass die Kombination der beiden Unternehmen ideal den Anforderungen der Landwirte und den Herausforderungen der Branche entspricht, aufgrund der beiden gleichermaßen starken Bereiche Agrochemie und Saatgut.


(2016-1504-8)

Die kombinierten Geschäfte würden beispielsweise das erstklassige Portfolio von Bayer im chemischen Pflanzenschutz sowie unseren Fokus auf „Pflanzengesundheit“, Chemie, Biologika wie auch eine vollständige Plattform für Life-Science-Technologien verbinden mit Monsantos exzellentem Portfolio im Bereich Saatgut und Pflanzeneigenschaften, dessen ertragsorientiertem operativem und wissenschaftlichem Schwerpunkt, der Züchtung und Entwicklung von Pflanzeneigenschaften sowie den modernen, digitalen Anwendungen.

Beide Unternehmen teilen den Anspruch an Qualität und die Begeisterung für Innovation – durch eine Kombination könnten wir ein starkes, integriertes Produktangebot schaffen, das noch mehr Landwirte erreichen sowie starke Forschung und Entwicklung für unsere Kunden weltweit ermöglichen würde.


(2016-1504-9)

Dieses Chart veranschaulicht, was wir unter einem integrierten Angebot verstehen. Der Zusammenschluss würde uns ermöglichen, alle Einsatzfaktoren des Landwirts über die Wachstumsperiode zu optimieren. Ergänzt durch unsere Dienstleistungen wie intensive Beratung und innovative Beiträge der digitalen Landwirtschaft erzielen unsere Kunden höhere Erträge und mehr Nachhaltigkeit.


(2016-1504-10)

Durch das integrierte Angebot von Bayer und Monsanto würde sich nicht nur unser Produktportfolio erweitern, sondern auch unsere globale Reichweite erheblich verbessern. Das zusammengeschlossene Unternehmen würde die Präsenz von Bayer in Nordamerika fast vervierfachen, was angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Region besonders wichtig ist. In Lateinamerika würde sich die Präsenz von Bayer verdoppeln.


(2016-1504-11)

Durch den beabsichtigten Zusammenschluss von Bayer und Monsanto entstünde ein Innovationstreiber, der über Kompetenzen und die kritische Masse in allen relevanten Forschungs- und Entwicklungsplattformen und -technologien verfügt – von Zucht und Pflanzeneigenschaften über chemischen und biologischen Pflanzenschutz bis hin zu digitaler Landwirtschaft. Unsere kombinierten Pro-forma-Ausgaben für Forschung und Entwicklung würden sich auf rund 2,5 Milliarden Euro belaufen. Mit unserer umfassenden gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungspipeline könnten wir unsere Kunden noch besser bedienen und ihren Herausforderungen und Bedürfnissen noch besser gerecht werden. Das gemeinsame Geschäft wäre bestens positioniert für neue Ansätze in der Landwirtschaft.


(2016-1504-12)

Mit Blick auf die nächsten 10 bis 15 Jahre wird das zusammengeführte Unternehmen sich sehr gut aufstellen, um vor allem die komplexen Nachhaltigkeitsfragen anzugehen, denen sich die Landwirte stellen müssen.

Wir erwarten, dass Landwirte im Jahr 2025 ihre Erträge und den Einsatz ihrer Produktions-mittel wesentlich besser prognostizieren können. Die Angebotspalette wird auch ein starkes Beratungs- und Serviceelement enthalten, Anwendungskomfort wird eine wichtige Rolle spielen, und es wird große Fortschritte bei der Nachhaltigkeit geben.

Infolgedessen dürfte sich das Geschäftsmodell der Agrarbranche erweitern. Dazu werden auch neue Möglichkeiten gehören, um auf die Bedürfnisse der Landwirte im Betrieb und auf dem Feld einzugehen.

Der Umsatzanteil von Technologien und Services wird signifikant sein. Dabei werden die wichtigsten Produktionsfaktoren von heute in maßgeschneiderte Lösungsangebote integriert sein.

Beide Unternehmen engagieren sich schon heute auf dem Gebiet der digitalen Landwirtschaft, im Fall von Monsanto mit Investitionen in Höhe mehrerer Milliarden US-Dollar – und wir gehen davon aus, dass die Schlagkraft des kombinierten Unternehmens dazu beitragen wird, dass in den nächsten Jahren herausragende Angebote für Landwirte auf den Markt kommen.

Übergabe an Johannes Dietsch


(2016-1504-13)

Wie Sie wissen, ist es bei Bayer stets unser Ziel, Wert für unsere Aktionäre zu schaffen. Und genau dies setzen wir mit dieser Transaktion fort.

Durch den Umbau von Bayer zu einem Life-Science-Unternehmen haben wir unsere Marktkapitalisierung seit 2004 etwa vervierfacht, und wir haben erfolgreich große und komplexe Unternehmen in unser Portfolio integriert. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unsere Erfolgsgeschichte bei der Integration erworbener Unternehmen fortsetzen können. Auch weil wir davon ausgehen, dass die Integration von Monsanto aus geschäftlicher Sicht nicht komplexer wäre als einige unserer bisherigen Akquisitionen, beispielsweise die Übernahme von Schering im Jahr 2006. So ist die Mitarbeiterzahl in beiden Fällen vergleichbar. Und die rechtlichen Strukturen sind bei dieser Kombination sogar deutlich einfacher als bei Schering; es geht um 37 wesentliche Tochtergesellschaften im Vergleich zu 154 Tochtergesellschaften bei Schering. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir aufgrund erprobter Prozesse, einem erfahrenen Management und hoher Umsetzungskompetenz unser Ziel zu erreichen.


(2016-1504-14)

Jetzt möchte ich darauf eingehen, wie sich diese Transaktion aus finanzieller Perspektive auf Bayer auswirken würde. Trotz des Volumens der Fremdfinanzierung, die hier erforderlich wäre, streben wir unmittelbar nach Vollzug der Transaktion ein Investment-Grade-Rating an und bleiben langfristig bei dem Ziel eines Ratings der Kategorie A. Um dies sicherzustellen, wollen wir unseren Verschuldungsgrad diszipliniert senken. Wir gehen davon aus, dass die hohen Cashflows zur Verbesserung unseres Finanzprofils beitragen werden. Unsere Entschlossenheit zum Schuldenabbau beschränkt sich nicht auf Worte: Wir haben Erfahrung mit der raschen Verringerung unserer Verschuldung nach großen Übernahmen, und wir wollen die voraussichtliche Verschuldung infolge der Monsanto-Übernahme ebenso zeitnah und diszipliniert reduzieren.

Übergabe an Werner Baumann


(2016-1504-15)

Die Umsetzung unserer Strategie, also das Vorantreiben profitablen Wachstums in innovationsgeprägten Märkten mit eigener Wachstumsdynamik, hat unseren Aktionären überdurchschnittliche Renditen eingebracht. Wir bleiben dieser Strategie in allen Divisionen verpflichtet.

Bei Pharmaceuticals achten wir besonders darauf, das Wertpotenzial der neueren Produkte vollständig auszuschöpfen. Wir wollen die frühe und mittlere Pharma-Entwicklungspipeline voranbringen. In Marketing und Vertrieb setzen wir auf
exzellente Leistungen, und wir werden weiterhin Optionen für Partnerschaften, Innovation und ergänzende Zukäufe prüfen.

Bei Consumer Health sind wir sehr gut aufgestellt und haben unser Geschäft erst kürzlich durch die Übernahmen von Merck & Co. Consumer Care und Dihon gestärkt. Priorität haben nun die Globalisierung etablierter Marken und die Einführung neuer Produkte. Auch in den Wachstumsmärkten werden wir unsere Strategien umsetzen. Insgesamt möchten wir das Synergiepotenzial aus Akquisitionen der jüngsten Zeit ausschöpfen. Zugleich bleiben wir offen für ergänzende Zukäufe und Allianzen.


(2016-1504-16)

Lassen Sie mich kurz zusammenfassen, warum wir in dieser Übernahme eine attraktive Transaktion für die Aktionäre von Bayer und Monsanto gleichermaßen sehen. Die Monsanto-Aktionäre profitieren von einer Bar-Offerte, die eine sofortige und sichere Wertsteigerung mit einem erheblichen Aufschlag bedeutet. Bei Annahme dieses Angebots können die Monsanto-Aktionäre die Vorteile eines integrierten Geschäftsmodells ausschöpfen, für das sich auch Monsanto seit einiger Zeit starkmacht.

Auch für die Bayer-Aktionäre wäre diese Transaktion attraktiv und mit hohem Wertzuwachs verbunden, da die Schaffung eines integrierten Angebots aus Saatgut, Pflanzeneigenschaften und Pflanzenschutz erhebliches Synergiepotenzial birgt, für steigendes Ergebniswachstum sorgen und kräftige Cashflows generieren würde.

Wir freuen uns jetzt auf weitere Gespräche mit Monsanto. Wir sind darauf vorbereitet, zügig mit der Unternehmensprüfung zu beginnen, Verhandlungen aufzunehmen und schnell zu einer Einigung über eine Transaktion zu gelangen.

Bayer ist bereit, diese überzeugende Transaktion zum Abschluss zu bringen.

Damit bin ich am Ende meiner Ausführungen angekommen.

Vielen Dank!


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


Weitere Informationen
Diese Mitteilung bezieht sich auf ein mögliches Angebot der Bayer Aktiengesellschaft und/oder ihrer Tochtergesellschaften (“Bayer”) zum Erwerb sämtlicher ausstehender Stammaktien (Nennwert 0,01 US-Dollar pro Aktie) der Monsanto Company, einer Gesellschaft nach dem Recht des US-Bundesstaates Delaware (“Monsanto”). Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Erwerb von Aktien von Monsanto und stellt keine Aufforderung dar, ein Angebot zur Veräuâerung von Aktien von Monsanto abzugeben. Zu diesem Zeitpunkt hat kein öffentliches Übernahmeangebot zum Erwerb der Aktien von Monsanto begonnen. Zu Beginn eines öffentlichen Übernahmeangebots für die Aktien von Monsanto wird Bayer die Angebotsunterlagen (einschließlich eines Kaufangebots, eines dazugehörigen Andienungs-/Annahmeschreibens und bestimmter weiterer Dokumente) bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (“SEC”) einreichen. Etwaige endgültige Angebotsunterlagen werden den Aktionären von Monsanto zugesandt. DEN AKTIONÄREN VON MONSANTO WIRD DRINGEND EMPFOHLEN, DIE ANGEBOTSUNTERLAGEN ZU LESEN, WENN DIESE VERFÜGBAR SIND, DA SIE WICHTIGE INFORMATIONEN ZU DEM ÜBERNAHMEANGEBOT ENTHALTEN WERDEN, UND DIE AKTIONÄRE VON MONSANTO SOLLTEN DIESE INFORMATIONEN BERÜCKSICHTIGEN, BEVOR SIE EINE ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE ANNAHME DES ÜBERNAHMEANGEBOTS TREFFEN. Aktionäre von Monsanto können die Angebotsunterlagen (falls und wenn sie verfügbar sind) sowie andere von Bayer in Bezug auf das Übernahmeangebot bei der SEC von Zeit zu Zeit eingereichte Dokumente kostenlos auf der Webseite der SEC unter www.sec.gov abrufen.

Download Center


 
0
  Datei(en) gesammelt
Download Center öffnen

Ansprechpartner