Mittwoch - 22. April 2015

Bayer MaterialScience auf der European Coatings Show 2015

„Inventing for you“

Kundenorientierte Erfindungen schaffen Mehrwert entlang der Prozessketten / Neue biobasierte Produkte für Lacke, Klebstoffe und beschichtete Textilien / Effiziente Niedertemperaturlackierung von Kunststoffteilen am Auto / Innovativer Klebstoffhärter für flexible Verpackungen

Nürnberg, 22. April 2015 – „Inventing for you“ – Erfindergeist und Innovationskraft stellt der Bereich Lacke, Klebstoffe, Spezialitäten von Bayer MaterialScience in den Mittelpunkt seiner weltweiten Aktivitäten. Die neue Ausrichtung kommt auch beim Auftritt des Unternehmens auf der European Coatings Show 2015 zum Ausdruck, der weltgrößten Fachmesse für die Lack- und Klebstoffindustrie, die vom 21. bis 23. April in Nürnberg stattfindet. Am Stand Nr. 528 in Halle 4A werden neue Meilensteine mit Polyurethanen vorgestellt, die Mehrwert entlang der Wertschöpfungsketten bieten.

Bereits frühzeitig Trends und unerfüllte Bedürfnisse von Kunden entdecken und mit innovativen Produkten und Technologien Partnern entlang der Prozessketten einen Mehrwert bieten – das ist das Ziel von Bayer MaterialScience. Mit Erfindungen unterstützt das Unternehmen Kunden in der Lack- und Klebstoffindustrie bei der Erfüllung zunehmend anspruchsvollerer Anforderungen an die Qualität, Nachhaltigkeit, Haltbarkeit und Ästhetik von Produkten. Neue Trends sollen schnell erkannt und in wertschaffende Lösungen umgesetzt werden.

„Schon heute müssen wir verstehen, was unsere Kunden morgen von uns brauchen“, sagte Daniel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Lacke, Klebstoffe, Spezialitäten und Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience, bei einem Pressegespräch auf der Messe. „Deshalb ist es unser Ziel, ein tieferes Verständnis für Trends entlang der Wertschöpfungsketten zu gewinnen. So können wir gezielt Produkte und Technologien erfinden, die Kunden bei ihrer Positionierung unterstützen und ihr profitables Wachstum fördern. Das ist der Kern unseres Mottos ´Inventing for you´.“

Neue biobasierte Polyurethan-Produkte
Immer mehr Verbraucher entscheiden sich beim Kauf für nachhaltige Produkte. Dabei achten sie vor allem auf die Verwendung von nachwachsenden Materialien sowie von Umweltsiegeln. Große Markenanbieter unterstützen diesen Trend bereits intensiv.

Auf der European Coatings Show präsentiert Bayer MaterialScience den neuen Härter Desmodur® eco N 7300, der zu 70 Prozent seines Kohlenstoffgehalts auf Biomasse basiert. Das Produkt aus Pentamethylen-Diisocyanat (PDI) erreicht das hohe Niveau konventioneller Isocyanate auf petrochemischer Basis und bildet die perfekte Ergänzung zu Polyolen aus nachwachsenden Rohstoffen, die bereits in PUR-Lacken und –Klebstoffen eingesetzt werden.

Mit der neuen Produktreihe Impranil® eco stellt Bayer MaterialScience auch die ersten biobasierten Polyurethandispersionen für Textilien vor. Die wasserbasierten Dispersionen bestehen bis zu 65 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen.

Beide neuen Produkte tragen dazu bei, den Kohlenstoff-Fußabdruck zu verbessern. Ihre Rohstoffbasen stehen nicht in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion.

Schnelle Aushärtung, brillante Optik
Ein neues Auto soll schick aussehen und Ästhetik und Wert vermitteln. Für das glänzende Aussehen des Fahrzeugs sorgt der Klarlack, der als letzte Schicht aufgetragen wird. 2K-Polyurethanlacke haben sich hier gut bewährt und sind weltweit auf Wachstumskurs, sowohl für die Metallkarosserie als auch – bei niedrigerer Temperatur – für Kunststoff-Anbauteile. Bisher dauerte die Lacktrocknung der Anbauteile jedoch lange und frisch gehärtete Oberflächen sind empfindlich, was immer wieder zu Problemen bei der Montage führt.

Mit der neuen BLULOGIQ Technologie ist Bayer MaterialScience nun ein Meilenstein gelungen, um perfekte Optik und schnelle Lacktrocknung miteinander zu kombinieren. Herzstück ist der thermolatente Härter Desmodur® blulogic 3190, der eine Entkopplung von Filmbildung und Härtung ermöglicht.

Immer mehr Hersteller versuchen, Autos leichter zu bauen, damit Verbraucher Benzin und damit Geld einsparen können. Die BLULOGIQ Technologie kann entscheidend dazu beitragen, dass durch die niedrigere Aushärtungstemperatur von unter 100 Grad Celsius mittelfristig Kunststoffe, Verbundwerkstoffe (Composites) und Metalle gemeinsam lackiert werden.

Daraus ergeben sich vielversprechende Möglichkeiten für künftige Leichtbaukonzepte in der Massenfertigung. Für die Aufheizung des Ofens könnten dann auch alternative Energiequellen wie beispielsweise Fernwärme genutzt werden, was den Gesamtprozess noch effizienter macht.

Lebensmittel-Verpackungen mit Mehrwert
Beim Lebensmittelkauf stehen für viele Verbraucher die Zeichen auf Convenience: Sie wünschen sich leichtgewichtige Produkte, deren Verpackung einfach geöffnet und wieder verschlossen werden kann, ohne dass die Frische leidet. Flexible Verpackungen setzen sich immer mehr durch, um Lebensmittel, Medikamente und auch andere Produkte zu schützen. Gleichzeitig sollen sie mit den gewünschten Markenbotschaften versehen werden.

Für diese Anforderungen hat Bayer MaterialScience unter dem Namen Desmodur® quix 175 ein neues aliphatisches Isocyanat entwickelt. Damit formulierte Klebstoffe härten bei Raumtemperatur schnell aus und verbessern die Produktivität und Flexibilität bei Herstellern von Verpackungen. Sie können schneller auf Trends reagieren und ihre Lieferzeiten signifikant verkürzen. Bisher notwendige Lagerkapazitäten und gebundenes Kapital können anderweitig genutzt werden. Investitionen in neue Anlagen sind nicht erforderlich.

Erhöhte Produktivität mit Polyaspartics
Beim Korrosionsschutz von Stahlbauten sind ebenso wie bei wasserdichten Beschichtungen von Betonböden höchste Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit nicht verhandelbar. Gleichzeitig stehen die Anwender unter einem hohen wirtschaftlichen Druck. Die Aushärtung soll schnell mit möglichst wenigen Schichten erfolgen, um den Durchsatz zu maximieren bzw. die Nutzung nur für kurze Zeit unterbrechen zu müssen.

Eine besonders wirtschaftliche Lösung sind Beschichtungen auf Basis von Polyaspartic-Rohstoffen von Bayer MaterialScience. Gegenüber konventionellen Systemen können dabei oft Beschichtungsschritte eingespart werden, und die Aushärtung erfolgt schnell. Zur European Coatings Show führt das Unternehmen für seine Polyaspartic-Technologie die neue Dachmarke PASQUICK ein. Sie steht für weltweit höchste Rohstoff-Kompetenz.

Jüngste Entwicklung im Rahmen des PASQUICK Programms ist der neue Härter Desmodur® E 2863 XP. Dank seiner sehr niedrigen Viskosität lassen sich nun auch flexible lösemittelfreie Bodenbeschichtungen formulieren. Neben dem Einsatz in Außenbereichen sind sie auch für geruchlose Komfort- und Sportböden in Innenräumen geeignet.

Neue maßgeschneiderte Lackhärter
Darüber hinaus bietet Bayer MaterialScience eine breite Palette an Isocyanathärtern an, die für verschiedene Eigenschaften von Polyurethanlacken maßgeschneidert sind. Eine aktuelle Herausforderung bei Industrielacken sind niedrigviskose und wässrige Beschichtungen mit geringem Lösemittelgehalt, die keine Kompromisse bei der Produktivität und den Lackeigenschaften erforderlich machen. Mit der Einführung von Desmodur® XP 2840 bietet Bayer MaterialScience Kunden die Möglichkeit, sich mit High-Performance-Systemen mit geringsten Emissionen von Lösemitteln zu positionieren.

Ein weiteres neues Produkt ist Desmodur® N 3580. In Kombination mit konventionellen Polyolen lassen sich aus diesem Härter Autoreparaturlacke formulieren, die neben den guten Eigenschaften bekannter 2K-PUR-Lacke eine höhere Funktionalität und zum Beispiel selbstheilende Eigenschaften sowie eine deutlich verbesserte Haftung bieten

Alle genannten kundenorientierten Entwicklungen von Bayer MaterialScience basieren auf genauen Analysen der jeweiligen Marktsituationen und stehen im Einklang mit dem Leitsatz „Inventing for you“.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,7 Milliarden Euro im Jahr 2014 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2014 rund 14.200 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com und www.bayercoatings.de.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG