Dienstag - 24. März 2015

"Jugend forscht": Arbeitswelt

3S - Simplified Steam Soldering

Christian Denker (links), Niklas Ruhe (Mitte), Marc Eisoldt (rechts) - Berufskolleg Rheine
Aufbauend auf eine Projektidee aus dem Jahr 2010 entwickeln wir eine Dampfphasenlötanlage, die elektronische Baugruppen für den Laborbetrieb löten kann. Ausgehend von der Analyse bestehender Systeme entwickeln wir für die verschiedenen Problemstellungen beim Dampfphasenlöten neue Lösungsansätze.

Die Anlage soll möglichst kostengünstig, leicht zu bedienen und flexibel für verschiedene Lötaufgaben anpassbar sein.


electronic workplace in a box

Pascal Mersch - Berufskolleg Rheine
Elektronikbasteln ist eine tolle Sache! Besonders als Anfänger kann man relativ schnell kleine Schaltungen aufbauen, untersuchen und Erfolge für sich verbuchen. Dafür benötigt man lediglich ein Steckbrett, ein paar einfache Bauteile, eine Spannungsversorgung und ein Messgerät. Mit steigendem Niveau wird dann aber eine umfangreichere Ausrüstung (Oszilloskop, Datenlogger, Frequenzgenerator, etc. ) benötigt, die „Starterausrüstung“ stößt schnell an ihre Grenzen und die Kosten für ein tolles Hobby übersteigen das normale Schülerbudget.

In meinem Projekt möchte ich über ein preiswertes Mikrocontrollersystem für einfache Anwendungen, in einem bezahlbaren Rahmen, höherwertige Geräte für das Elektronikhobby aufbauen und erproben. Als komfortable und universelle Benutzeroberfläche verwende ich einen einfachen PC, der heutzutage in jedem Haushalt vorhanden ist.


Auge steuert Rollstuhl – Eyetracking mit openCV


Myrijam Stoetzer (links), Paul Foltin (rechts) - Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg-Homberg
Unser Projekt ist ein selbst gebauter Eyetracker, der die Bewegungen des Auges erkennen kann. In dem Programm wird nach der größten Kontur gesucht, der Pupille. Anhand des Koordinatensystems wird die Position der Pupille festgelegt. Je nachdem, in welchem Quadranten sie sich befindet, wird die Motorsteuerung berechnet. Der Rollstuhl kann über die Pupille die Fahrbefehle entgegennehmen. So können querschnittsgelähmte Personen sich besser integrieren und unabhängiger leben.


Heckkamera Justagewerkzeug

Oliver Wodtke - Daimler AG, Düsseldorf
Misst die Entfernung zum Boden und wirft im Abstand von 30 bzw. 55 cm ein Laserline auch den Boden um die Heckkamera der Sprinter exakt zu überprüfen.
Um die Entfernung zu messen, wird ein optischer Abstandsensor verwendet, dessen Signal von einem Mikrocontroller ausgewertet wird. Dann steuert der Mikrocontroller einen Modellbauservo um den Laser zu justieren.


Einfluss der Soziometrie auf moralisches Handeln – Erkennen im Kindergartenalter

Michèle Lehnen - Bischöfliche Marienschule, Mönchengladbach
Ziel dieser Arbeit ist es, eine leicht anwendbare, zuverlässige, sowie kindgerechte Methode zu entwickeln, mit der man soziometrische Rollen und deren Einfluss auf das moralische Handeln bereits im Kindergartenalter leichter erkennen kann, um dadurch für diese Phänomene sensibilisieren und ihnen frühzeitig entgegenwirken zu können. Damit soll ein Beitrag zur Minimierung der negativen Konsequenzen gruppendynamischer Prozesse und zur Förderung des Entfaltens eines autonomen Gewissens geleistet werden.
Zu diesem Zweck habe ich ein Brettspiel entwickelt und mit 25 Versuchsgruppen, die jeweils aus drei Kindern im Kindergartenalter bestanden, ausführlich getestet und die gruppendynamischen Strukturen analysiert.

Interaktiver Rehabilitationshandschuh


Simon Heesen (links), Felix Reuter (Mitte), Gernot Sümmermann (rechts) - Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Leverkusen
Die Rehabilitation der Finger nach einem Unfall oder einem Schlaganfall ist ein langwieriger Prozess, der durch monotone Bewegungen realisiert wird. In unserem Projekt haben wir uns der Fragestellung gewidmet, wie wir diesen Rehabilitationsprozess mithilfe moderner Technik effektiver und motivierender für Patienten gestalten können.

Dazu haben wir eine Technologie entwickelt, die aus zwei miteinander verbundenen Komponenten besteht. Ein Teil ist für die motorische Abfolge der Bewegungen zuständig und ein zweiter für die psychologisch motivierende Wirkung.
Der erste Teil ist eine tragbare Konstruktion für die Hand, sie setzt sich aus einem Handschuh und einem Motorblock zusammen. Diese überträgt Bewegungsabläufe, z.B. spezifische Griffe, von einem Computer auf die eigenen Finger. Mithilfe dieser konkret erfahrbaren Impulse erzielen wir eine vielfache Unterstützung der Übungsabläufe.

Die psychologisch motivierende Wirkung erzeugen wir durch die zweite, visuelle Komponente: Durch eine Virtual Reality Brille wird eine von uns gestaltete 3D-Umgebung realitätsnah erfahrbar. In dieser werden die sonst eintönigen Bewegungsabläufe mit einer motivierenden Funktion verknüpft. Durch diese Motivationssteigerung können wir die Effektivität der Behandlung erhöhen.

Wir fanden es besonders spannend, uns während des Entwicklungsprozesses mit Fachleuten über unser Projekt auszutauschen.


Musik ist für alle da


Susanna Ramon Roth (links), Cristina Agudo Pro (rechts) - Deutsche Schule Madrid (SPANIEN)

Wir wollten es körperlich behinderten Menschen ermöglichen, ein Instrument zu spielen. Wir haben die Flöte ausgesucht, weil es ein leicht zu spielendes Instrument ist.

Um dieses Instrument aber spielen zu können, muss man bewegliche Hände haben, was leider nicht jeder hat. Deshalb haben wir versucht, eine andere Methode zu finden, die in unserem Falle war, die Hände durch Füße zu ersetzen.
Bei unserer umgebauten Flöte werden die Löcher nicht mit den Fingern geschlossen, sondern durch Verschlüsse, die mit einer neuen Art von Pedalen verbunden sind und mit einem Pneumatiksystem funktionieren.

Als Basis für unseren Umbau haben wir erst Klappen und Pedale an anderen Instrumenten untersucht, wie z.B. die Klappen der Querflöte und das Pedal des Schlagzeuges, wobei wir die Pedale drastisch umändern mussten, damit sie mit unserer Flöte funktionierten.
Dieser Umbau eines Instrumentes öffnet eine ganz neue Welt der Herstellung von Instrumenten, die allen zugänglich sein könnten, indem Bewegungsabläufe geändert werden.


Silicatgecoatete superparamagnetische Nanopartikel zur Krebsfrüherkennung


Maike Köster - RWTH Aachen

Auf der Grundlage meiner vorangegangenen Jugend forscht Arbeit, habe ich meine Idee der Krebsfrüherkennung durch Nanopartikel weiterentwickelt.

Ich habe superparamagnetische Nanopartikel hergestellt und diese dann mit einer Silicatschicht gecoated, was elektronenmikoskopisch verifiziert werden konnte.

In einem weiteren Schritt wurden für die Untersuchung der spezifischen Wechselwirkungen der Partikel mit Her-2-positiven Mammakarzionomzellen eukaryontische Zellkulturen durch Kultivierung humaner Tumorzelllinien unter definierten Bedingungen, Passagieren und Ernte präpariert.
In der folgenden Durchflußzytometrie habe ich die Her2-Rezeptor-positiven Mammakarzinomzellen durch Antikörperfärbung markiert und im FACS eine einparametrische Zellanalyse von Tumorzellen aus der Zellkultur zum Nachweis einer Her2-Rezeptorexpression untersucht.

Download Center


 
0
  Datei(en) gesammelt
Download Center öffnen

Download


Ansprechpartner


Letzte Änderung: 16. März 2016 Copyright © Bayer AG