Montag - 1. Dezember 2014

Im Trend: weitere Verbesserung der Energieeffizienz von Metall-Verbundelementen

Industriegebäude optimal dämmen mit Polyurethan-Hartschaum

Bayer MaterialScience betreibt moderne Technikumsanlage

Leverkusen, 1. Dezember 2014 – Die Energieeffizienz von Gebäuden kann durch die Verwendung von geeigneten Dämmstoffen deutlich erhöht werden. Polyurethan-Hartschaum ist ein sehr wirksamer Dämmstoff und wird daher unter anderem für die Herstellung von Dämmplatten und Sandwichelementen verwendet. Sandwichelemente aus zwei metallischen Deckschichten und einem Kern aus Polyurethan-Hartschaum werden seit vielen Jahren für die großflächige und effiziente Wärmedämmung von Industrie- und Verwaltungsgebäuden eingesetzt.

Die fertigen Verbundelemente zeichnen sich durch hohe Festigkeit und ein geringes Gewicht aus. Mit Hilfe einer geeigneten Profilierung und Lackierung können sie den Kundenwünschen entsprechend optisch gestaltet werden. Ein weiterer Vorteil ist die einfache, witterungsunabhängige Fertigung und Wartungsfreiheit.

Dämmplatten haben flexible Deckschichten beispielsweise aus Alufolie, Mehrschichtpapier oder mineralisch beschichtetem Glasfaserflies und werden für die Dämmung von Steil- und Flachdächern und Böden sowie von internen und externen Wänden beim privaten Hausbau oder bei der Sanierung verwendet.

Metall-Verbundelemente und Dämmplatten werden nach einem kontinuierlichen Verfahren auf Doppelbandanlagen gefertigt. Zunächst wird das Reaktionsgemisch auf eine der beiden Deckschichten aufgebracht. Es schäumt auf und verklebt dabei sofort mit der zweiten Deckschicht, die von oben zugeführt wird. Auf diese Weise sind die Deckschichten durch den Hartschaumkern fest miteinander verbunden. Danach ist das Element oder die Platte so stabil, dass es auf die gewünschten Abmessungen gebracht und verpackt werden kann.

Die fertigen Metallverbundelemente wiegen je nach Dicke zwischen 10 und 20 kg/m2. Dank ihrer hohen Eigensteifigkeit können die Verbundbauteile erhebliche Lasten aufnehmen, die durch Wind oder Schnee auf ein Gebäude einwirken. Deshalb sind sie nicht nur für den Einsatz in der Fassade, sondern auch für Anwendungen im Dachbereich hervorragend geeignet.

Moderne Anlage zur Verbesserung der Energieeffizienz
Im neuen Polyurethan-Technikum von Bayer MaterialScience können Sandwich-Metal-Panel-Elemente und Dämmplatten mit einer kontinuierlich arbeitenden Anlage entwickelt werden. Mit der modernen Anlage lassen sich repräsentative Bauteile im technischen Maßstab herstellen. Dabei ist es das Ziel, im Einklang mit Kundenwünschen und Markttrends die Dämmwirkung und Brandbeständigkeit der Verbundelemente und Dämmplatten weiter zu verbessern.

Die Einrichtungen sind vor allem auf eine schnelle und präzise Entwicklung mit zügigem Wechsel der Parameter ausgelegt. Hierbei kann die Rezeptur dank elf Additivdosierungen online angepasst werden. Die neue Anlage ist für die Verwendung von flexiblen oder starren Deckschichten konzipiert worden. Außerdem geht es um die gezielte Veränderung der mechanischen Eigenschaften oder des Feuerwiderstandes, etwa mit Einlagen aus Glasfasern.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.

Mehr Informationen finden Sie unter www.materialscience.bayer.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 5. Januar 2016 Copyright © Bayer AG